Celtics demütigen sixers: playoff-eröffnung nach maß!
Boston hat Philadelphia im ersten Spiel der Eastern Conference Playoffs eine Lektion erteilt. Ein 32-Punkte-Vorsprung spricht Bände – und deutet auf eine dominante Serie hin. Oklahoma City folgte mit einem ebenso deutlichen Sieg gegen Phoenix.
Boston dominiert, philadelphia chancenlos
Die Celtics präsentierten sich in Bestform und demonstrierten von Beginn an ihre Überlegenheit. Die Defense war aggressiv, der Angriff flüssig. Jaylen Brown und Jayson Tatum führten die Schützenliste mit 26 bzw. 25 Punkten an. Doch die eigentliche Geschichte ist die desillusionierten Auftritts der Sixers. Ohne Joel Embiid wirkten sie im Angriff harmlos, die Treffsicherheit von außen ließ ebenfalls zu wünschen übrig (4 von 23 Versuchen!). Es war keine Partie, sondern eine Demonstration.
Die ersten Minuten setzten den Ton: 33:18 für Boston zur ersten Viertelpause. Die Sixers fanden nie ihren Rhythmus, und die Celtics nutzten jede Schwäche gnadenlos aus. Selbst als die Uhr heruntertickte, blieb die Führung konstant hoch. Ein klarer 123:91-Erfolg, der die Favoritenrolle der Celtics unterstreicht.
Die Statistiken lügen nicht: Brown mit 26 Punkten, Tatum mit 25 und 11 Rebounds. Maxey versuchte mit 21 Punkten den Schaden zu begrenzen, doch es war ein aussichtsloses Unterfangen.

Thunder setzen suns unter druck
Oklahoma City zeigte ebenfalls eine beeindruckende Leistung und ließ Phoenix kaum Luft zum Atmen. Die Defense der Thunder war von Beginn an top-fit, und die Suns hatten große Mühe, überhaupt Punkte zu erzielen (nur 84). Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Jalen Williams, der nach einer schwierigen regulären Saison nun im Playoff-Modus zu spielen scheint.
Die Suns hatten unter anderem mit der aggressiven Verteidigung von Holmgren zu kämpfen, der nicht nur 16 Punkte erzielte, sondern auch die Rebounds dominierte. Die Thunder nutzten zudem geschickt die Turnover der Suns, die ihnen satte 19 Punkte einbrachten. Gilgeous-Alexander hatte zwar einen schlechten Shooting-Abend (5 von 14), doch er kompensierte dies durch seine Treffer von der Freiwurfline.
Ein fragwürdiger Foulpfiff gegen Dillon Brooks im ersten Viertel führte zu einem technischen Downgrade und einem wichtigen Korb für Holmgren. Die Thunder kontrollierten das Spiel von da an und bauten ihre Führung kontinuierlich aus. 119:84 – ein deutliches Signal an die Suns.
Fazit: Die Thunder haben die erste Schlacht gewonnen und die Suns vor eine schwere Aufgabe gestellt. Es bleibt abzuwarten, ob Phoenix eine Antwort auf die aggressive Defense und die Reboundstärke von Oklahoma City findet.
