Celtic krönt sich zum double-sieger – ein turbulentes jahr geht zu ende!

Ein dramatisches Saisonende in Glasgow: Celtic hat sich trotz eines chaotischen Jahres mit dem Gewinn des Double-Sieger-Titels gerettet. Nach einem Trainerwechsel, einem gescheiterten Nachfolger und der überraschenden Rettung durch Martin O’Neill, sicherten sich die „Bhoys“ am Sonntag den Sieg im schottischen Pokal gegen Dunfermline Athletic.

Die rettung durch die alten helden

Die Saison war alles andere als einfach für Celtic. Der plötzliche Abschied von Brendan Rodgers und die darauf folgende Ernennung von Wilfried Nancy erwiesen sich als Fehlentscheidungen, die den Verein in eine tiefe Krise stürzten. Doch mit der Rückkehr von Martin O’Neill, einem Mann, der in den Herzen der Celtic-Fans einen besonderen Platz einnimmt, kehrte die Ordnung zurück. Die letzten Spieltage waren ein Nervenkrimi, denn Hearts führte lange die Tabelle an – 226 Tage lang. Celtic lag eine Woche vor Saisonende sogar in Rückstand, benötigte aber einen Sieg gegen Hearts, um die Meisterschaft zu erringen. Ein Sieg, der letztendlich gelang.

Das Finale um den Pokal gegen Dunfermline Athletic, das ebenfalls ein enges Spiel war, endete mit einem 3:1-Sieg für Celtic. Dunfermline, das zuvor im Playoff-Spiel um den Aufstieg in die Scottish Premiership gescheitert war, zeigte zwar Kampfgeist, konnte Celtic aber nicht stoppen. Scales verhinderte bereits früh einen Rückstand, bevor Maeda in der 19. Minute mit einem eleganten Lupen über Oxborough die Führung für Celtic erzielte. Engels erhöhte den Spielstand kurz darauf mit einem kraftvollen Schuss von der Strafraumlinie.

Die Entscheidung fiel in der 73. Minute, als Iheanacho den Spielstand auf 3:0 erhöhte. Dunfermline gelang es zwar, durch Josh Cooper in den letzten zehn Minuten einen Treffer zu erzielen, doch das war zu spät, um das Blatt zu wenden. Die Freude in der Celtic-Fanschar war grenzenlos, denn der Gewinn des Doubles bedeutete nicht nur den Titel, sondern auch die Vorherrschaft über Erzrivale Rangers.

Die Erinnerung an die verlorene Finalpartie des Vorjahres gegen Aberdeen, die Celtic knapp mit einem Penaltyschießen verlor, schien in den Hintergrund zu treten. Stattdessen feierten die Fans einen Triumph, der angesichts der turbulenten Saison umso süßer war. Celtic hat sich damit als der Verein mit den meisten Meisterschaften in Schottland vor die Rangers gesetzt. Ein bemerkenswerter Abschluss einer Saison, die lange Zeit in Katastrophe zu münden drohte.

Ein triumph der mentalität

Ein triumph der mentalität

Die Leistung von Celtic in den letzten Spielen zeigt, dass die Mannschaft trotz aller Widrigkeiten einen starken Willen besitzt. Die Rückkehr von Martin O’Neill hat nicht nur taktische Vorteile gebracht, sondern auch die Moral der Mannschaft gestärkt. Die Fans können stolz auf ihre Mannschaft sein, die sich trotz eines schwierigen Saisonverlaufs den Titel erkämpft hat.