Celebi erneut vom platz geflogen: schweinfurt bangt um angreifer

Ein rabenschwarzer Tag für Ekin Celebi und der 1. FC Schweinfurt: Der Leihspieler von Rot-Weiß Essen sah auch im Heimspiel gegen Hansa Rostock die rote Karte und droht nun einer weiteren Sperre. Der Vorfall wirft erneut Fragen nach der Einsatzfähigkeit des Angreifers auf und belastet die verknappte Personalsituation der Schnüdel.

Die eskalation im duell gegen rostock

Schon sein Debüt für den 1. FC Schweinfurt in Ingolstadt war von einem Platzverweis überschattet. Damals beleidigte Celebi einen Schiedsrichter-Assistenten und wurde für drei Spiele gesperrt. Nun folgte die nächste Enttäuschung: In der 84. Spielminute, bei einem Zweikampf gegen Florian Carstens, traf der 25-Jährige seinen Gegenspieler zwar unglücklich am Fuß, doch Schiedsrichter Sebastian Hilsberg zögerte nicht und zeigte die rote Karte. Das Entsetzen war auf Seiten der Schweinfurter mit anzusehen, Celebi selbst reagierte mit einem wütenden Tritt gegen einen Werbebanner auf dem Weg in die Katakomben.

Die Entscheidung des Unparteiischen sorgte für hitzige Diskussionen. Während die Spieler und Verantwortlichen der Gastgeber von einer überharten Entscheidung sprachen, blieb Celebi die Haltung der Selbstkritik verwehrt. Der gebürtige Nürnberger, ausgeliehen bis zum Saisonende, steht nun vor seiner dritten Sperre in dieser Saison – ein herber Rückschlag für das Team von Trainer Danny Schwarz.

Was bedeutet der ausfall für schweinfurt?

Was bedeutet der ausfall für schweinfurt?

Celebi ist ein wichtiger Bestandteil der Schweinfurter Offensive, auch wenn seine Leistungen bisher von den Disziplinproblemen überschattet wurden. Mit 19 Saisoneinsätzen hat er sich bereits einen gewissen Stammplatz erarbeitet. Seine Suspendierung aufgrund des erneuten Platzverweises wird das Team vor allem in den kommenden Spielen vor große Herausforderungen stellen. Die Begegnungen gegen den SV Waldhof Mannheim, 1860 München und den TSV Havelse werden ohne den Angreifer ausgetragen werden müssen.

Die Frage, ob der 1. FC Schweinfurt die Abstinenz von Celebi kompensieren kann, bleibt offen. Die verbleibenden Spiele werden zeigen, ob die Mannschaft in der Lage ist, die entstandenen Lücken zu schließen und den Klassenerhalt zu sichern. Die Fans hoffen, dass Celebi aus seinen Fehlern gelernt hat und in Zukunft disziplinierter agiert – für ihn und für den Verein.