Catanese-boss mit makabren drohsignal: mafia-verdacht!
Schock in der sizilianischen
Fußballszene: Giovanni Di Mauro, Präsident des Fußballvereins Acireale, wurde Ziel einer beunruhigenden Drohung ausgesetzt. Vor seiner Haustür wurde ihm der Schädel eines Rindes präsentiert – ein Zeichen, das in Italien unmissverständlich als mafiöser Einschüchterungsversuch gewertet wird.
Die eskalation nach dem spiel gegen sambiase
Die Tat, die sich in der Nacht zwischen Ostern und Ostermontag ereignete, ist offenbar nicht isoliert. Bereits am 29. März kam es nach einem Spiel gegen Sambiase zu einer Protestaktion, die Di Mauro nach eigenen Angaben in eine Serie von „persecutorischen, einschüchternden und paramafiosen Handlungen“ mündete. Die Präsentation des Tierkopfes ist somit der jüngste, aber wohl auch brutalste Akt in einer Reihe von Vorfällen.
Die Hintergründe für die Eskalation liegen offenbar in der sportlichen Misere des Vereins. In den letzten 18 Monaten gab es eine Reihe von enttäuschenden Ergebnissen, die bei den Fans offenbar zu wachsender Frustration geführt haben. Di Mauro betont jedoch, dass der Verein stets versucht habe, den Dialog zu suchen, auch in schwierigen Zeiten. Diese Bemühungen seien jedoch auf taube Ohren gestoßen und hätten stattdessen zu einer Eskalation der Angriffe geführt.
Die Carabinieri haben die Ermittlungen aufgenommen und sich dabei auf die Spuren verlassen, die von der wissenschaftlichen Polizei gesichert wurden. Ob die Täter bereits identifiziert werden konnten, ist derzeit nicht bekannt. Die Öffentlichkeit ist schockiert und fordert Aufklärung sowie Schutz für den Vereinspräsidenten.
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