Cardinale packt persönlich ein: redbird zieht die transfer-keule

Gerry Cardinale ist heute Morgen nicht zum Spaß in Casa Milan gelandet. Der RedBird-Chef hat das neue Führungsquartett vor die Tür bestellt – nicht via Zoom, sondern live im Boardroom. Eine Ansage war klar: Jetzt wird Geld verdient und Zeit zurückgeholt.

Gonçalo ramos steht ganz oben auf dem zettel

Der Sturm war gestern noch ein Notstand, heute ist er Chefsache. Gonçalo Ramos wurde beim PSG bereits angeklopft, der Milan-Scout Donato Lomonte sitzt in Paris. Die Ablöse liegt laut internen Zahlen bei 45 Millionen plus Boni – für Cardinale kein Problem, wenn er dafür Rebic und Origi los wird.

Doch der Plan ist größer. Hendrik Almstadt entwirft ein Drehbuch: „Wir verkaufen drei, holen zwei, sparen 25 Millionen Gehalt und stecken alles in einen 9er mit Profil.“ Der Name Ramos passt wie der letzte Puzzlestein in ein 4-3-3 mit Tiefe.

Der nachlass von gazidis wird liquidiert

Der nachlass von gazidis wird liquidiert

Im Nebenzimmer laufen die Out-Listen. Bobby Gardiner hat die Daten der letzten Saison aufbereitet: Ballverluste von Krunic, Laufleistung von Adli, Marktwert-Crash von De Ketelaere. Das Excel ist grausam ehrlich. Wer nicht liefert, fliegt – und bringt Cash.

Cardinale will die Lücke zum FFP schließen, bevor die UEFA zuschlägt. Die Devise lautet: „Kein Cent aus der Serie-B-Kasse, alles aus Verkäufen.“

Am Ende drei Stunden, ein Whiteboard voller Pfeile und ein Chef, der jetzt jede Woche zurückkommt. Der Countdown läuft – und der Markt wartet nicht.