Camila giorgi packt aus: heirat, baby und der tod ihrer mutter
Während ihre Fans noch über das abrupte Karriere-Ende 2024 rätselten, sitzt Camila Giorgi plötzlich im Fernsehsessel und lächelt über sich hinweg. Die ehemalige Italienerin Nummer eins im Tennis hat nicht nur geheiratet – sie erwartet einen Sohn. Und sie erzählt, wie ihre größte Freude mit dem schlimmsten Schmerz kollidierte.
Der moment, als alles beschleunigte
Die 34-Jährige traf Andreas Pasutti, argentinischer Coach und Ex-Spieler, vor neun Monaten in Mailand wieder. „Wir kannten uns jahrelang nur flüchtig“, sagt sie im Interview mit Verissimo. „Dann waren wir drei Tage zusammen – und haben uns danach nicht mehr verabschiedet.“ Drei Monate später fragte Pasutti auf dem Gipfel von Palma de Mallorca: „Willst du mich heiraten?“ Giorgi antwortete, bevor sie Luft holte.
Die standesamtliche Trauung in Buenos Aires folgte am 26. Februar. Genau in der Woche, in der ihre Mutter Claudia starb. „Sie lag auf der Intensivstation, als ich landete“, erinnert sich Giorgi. „Bis zum letzten Herzschlag habe ich ihre Hand gehalten. Sie wusste, dass ich schwanger bin. Das war mein Geschenk – und mein Abschied.“

Ein junge, ein comeback, ein offenes kapitel
Die beiden verkündeten live im Studio: Es wird ein Junge. „Ich spürte es von Anfang an“, sagt Giorgi. „Ich wollte einen kleinen Andreas.“ Den Namen halten sie noch geheim. Was nicht geheim bleibt: Die Raffke will zurück. „Mir fehlt das Match-Adrenalin“, gibt sie zu. „Wenn ich trainiere, weine ich vor Glück – und frage mich, ob ich wirklich fertig bin.“
Tatsache: Seit ihrem Rücktritt vor zwölf Monaten hat die ehemalige Weltranglisten-26. keinen Schläger mehr in der Hand gehabt. Noch nicht. Die Babypause könnte ihre längste Matchpause bleiben – oder die längste Vorbereitung auf ein Comeback, das niemand erwartet. Die Uhr tickt. Der Bauch wächst. Und der Sport wartet.
