Calhanoglu regiert das fantacampionato: 7,4 punkte durchschnitt nach 30 spieltagen

Hakan Calhanoglu ist der König der Fantacalcio-Mittelfeldspieler. Nach 30 Serie-A-Spieltagen führt der Inter-Akteur mit einer Fantamedia von 7,4 Punkten die Rangliste an. Dahinter lauern Martin Baturina vom Aufsteiger Como und Scott McTominay von Napoli – beide bei 7,3.

Warum calhanoglu momentan kaum zu stoppen ist

Sein Geheimnis heißt Effizienz. Acht Tore, vier davon per Elfmeter, nur einmal vom Punkt verschossen, dazu zwei Vorlagen. Sechs Gelbe Karten schmälern das Bild nur marginal. Der türkische Regisseur tritt in dieser Saison nicht einfach auf, er dirigiert.

Baturina wiederum ist die Offenbarung der Rückrunde. Sechs Treffer und zwei Assists in 19 gewerteten Partien katapultieren den 21-jährigen Kroaten in dieselbe Klasse wie den erfahrenen Schotten. McTominay lieferte vor seiner Verletzungspause sieben Tore und drei Vorlagen ab, beweist sich als Box-to-Box-Kraft, die auch vor dem gegnerischen Tor nicht die Beine einzieht.

Die auswirkungen auf den titelkampf

Die auswirkungen auf den titelkampf

Die restlichen acht Spieltage werden über Meister und Absteiger entscheiden. Für die knapp 400 000 aktiven Fantacalcio-Manager bedeutet das: Jede Wechselentscheidung zählt doppelt. Wer auf Dauerbrenner wie Calhanoglu setzt, kann mit 60 Punkten rechnen – genug, um an einem Wochenende die Mini-Liga zu drehen.

Lo que nadie cuenta ist, dass sich das Mittelfeld in dieser Saison stärker denn je in zwei Lager aufteilt: kreative Stratege wie Calhanoglu und Baturina auf der einen, raumgreifende Ballgewinner wie McTominay auf der anderen. Die Fantacalcia-Formel verlangt nach beiden Typen – und genau hier liegt der entscheidende Vorteil der Top-3. Sie kombinieren Torgefahr mit Balleroberung, spielen deshalb fast durchgehend in den Pluspunkten.

Die Zahlen sprechen klar: Torschüsse aus dem Mittelfeld sind in dieser Serie-A-Saison um 12 % gestiegen, gleichzeitig sank die Passquote im letzten Drittel leicht. Genau diese Lücke nutzen Calhanoglu, Baturina und McTominay aus. Wer sie jetzt noch tauscht, verschenkt wertvolle Zähler – und womöglich den Ligasieg.