Calderón steigt bei spanischem e-motorrad-startup velca ein
Ein Wechsel der Superlative: José Manuel Calderón, der ehemalige NBA-Star und spanische Nationalspieler, wird Teil des Aktionariats von Velca, einem aufstrebenden spanischen Hersteller von Elektromotorrädern. Die Nachricht, die von Expansión exklusiv gemeldet wurde, verspricht frischen Wind für das Unternehmen und könnte eine wichtige strategische Neuausrichtung signalisieren.

Calderóns vision: mehr als nur sport
Für Calderón, der während seiner 14-jährigen Karriere in der NBA ein beeindruckendes Salär von rund 116 Millionen US-Dollar verdiente, ist diese Investition weit mehr als eine bloße Kapitalanlage. „Mir sind Projekte mit Ambition und Sinn immer schon am Herzen gelegen“, erklärte der ehemalige Basketballprofi. Velca verkörpere für ihn „eine neue Generation spanischer Unternehmen, die Industrie aufbauen und auf Innovation setzen.“
Die Entscheidung des Spaniers ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass Calderón bereits in diverse andere Bereiche involviert ist. Er ist Mitgründer des Sporttechnologie-Unternehmens OCLO, hat in Gastronomie – unter anderem im renommierten Mercado Little Spain in New York – investiert und engagiert sich in Sportinitiativen wie The Embassy und dem El Oasis Komplex in Málaga. Auch in Start-ups wie Podoks, die sich auf die Entwicklung von Sporttechnologie konzentrieren, ist er beteiligt. Velca hat seit seiner Gründung im Jahr 2020 einen Umsatz von über zehn Millionen Euro erzielt und bereits mehr als 4.000 Fahrzeuge auf den Markt gebracht.
Die Zahlen sprechen für sich: Rhino Electric, Muttergesellschaft von Velca, erreichte im ersten Quartal 2026 einen Marktanteil von 10,42 % im spanischen Markt für Elektromotorräder, was 1.688 Zulassungen entspricht. Im Privatkundensegment liegt der Anteil sogar bei satten 18,15 %. Das bedeutet, Velca ist kein Nischenanbieter mehr, sondern ein ernstzunehmender Akteur in einem boomenden Markt.
Die Investition von Calderón könnte Velca nicht nur finanziell stärken, sondern auch durch seine Bekanntheit und sein Netzwerk neue Türen öffnen. Ob dieser Schritt den Wettbewerb im Elektromobilitätssektor weiter anheizen wird, bleibt abzuwarten. Eines ist jedoch klar: José Manuel Calderón hat mit seiner Beteiligung ein klares Statement für die Zukunft der spanischen Industrie gesetzt.
