Calderón steigt bei spanischem e-motorrad-hersteller ein!
Überraschung in der Welt der Elektromobilität: Der ehemalige NBA-Star José Manuel Calderón, bekannt aus seiner Zeit bei den San Antonio Spurs und der spanischen Nationalmannschaft, ist nun Aktionär bei Velca, einem aufstrebenden spanischen Hersteller von Elektromotorrädern. Ein Coup für das Unternehmen, das seine fünfte Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen hat.

Calderóns vision: mehr als nur basketball
Calderón, der im Laufe seiner 14 NBA-Saisons ein beeindruckendes Salär von rund 116 Millionen US-Dollar verdiente, diversifiziert sein Vermögen klug. Neben seiner Beteiligung an der Sporttechnologie OCLO und Restaurants in New York City, setzt er nun auf Velca. „Mir sind Projekte mit Ambition und Zielsetzung immer schon ans Herz gewachsen“, erklärte Calderón gegenüber Expansión. Velca verkörpere für ihn eine neue Generation spanischer Unternehmen, die Industrie aufbauen und Innovationen vorantreiben.
Die Marke Velca, ein Teil von Rhino Electric, hat im ersten Quartal 2026 bereits einen Marktanteil von 10,42 Prozent im spanischen Markt für Elektroroller erzielt – im Privatkundensegment sogar 18,15 Prozent. Das ist ein beachtlicher Wert, der zeigt, dass Velca sich erfolgreich im Wettbewerb etabliert hat. Rhino Electric vertreibt zudem die Motorräder von Ultraviolette (UV), was die strategische Bedeutung der Partnerschaft unterstreicht.
Velca hat seit seiner Gründung im Jahr 2020 bereits über 4.000 Fahrzeuge verkauft und einen Umsatz von mehr als zehn Millionen Euro erzielt. Die Investition von José Manuel Calderón dürfte dem Unternehmen zusätzlichen Rückenwind verschaffen und die Expansion weiter beschleunigen. Einziger Wermutstropfen: Die Konkurrenz im boomenden E-Mobilitätssektor schläft nicht. Aber mit einem Investor wie Calderón im Rücken, scheint Velca bestens gerüstet für die Herausforderungen der Zukunft.
Calderóns Geschäftsimperium umfasst auch Beteiligungen an Start-ups wie Podoks, die sich auf die Entwicklung sportlicher Technologien konzentrieren, sowie den El Oasis Komplex in Málaga. Seine Investitionen zeigen, dass der ehemalige Basketballprofi nicht nur ein begnadeter Sportler, sondern auch ein scharfsinniger Geschäftsmann ist, der frühzeitig auf zukunftsträchtige Branchen setzt.
