Cagliari zerbricht an paz: palestra rettet pisacane-ruf

7. März, Cagliari – Ein Name steht auf der Stirn der Niederlage geschrieben: Paz. Während Fabregas' Mannschaft sich in der eigenen Hälfte verheddert, schlägt auf der Gegenseite Palestra zu – präzise, kalt, tödlich.

Palestra trägt pisacane auf schultern

Der Außenverteidiger war überall. Zweikampfquote: 78 %. Vorlage zum 1:0, Schuss in den Winkel zum 2:0. „Ein Spieler, der sich vom Rest der Liga abhebt“, sagt Pisacane nach Abpfiff, und man hört den Stolz, trotz des drohenden Abstiegs.

Fabregas hatte auf Paz gesetzt – Fehleinschätzung. Der Mittelfeldstratege verlor 12 von 16 Dribblings, spielte 34 Pässe, davon 11 in die Füße der Gegner. Die Kurve seines Notenspiegels zeigt senkrecht nach unten, die Stimmung im Block gleich mit.

Die zahlen, die cagliari wach rütteln

Die zahlen, die cagliari wach rütteln

34 % Ballbesitz in Hälfte eins – das ist kein Zufall, das ist ein Systemkollaps. Dazu fünf gelbe Karten innerhalb von 27 Minuten, Taktikfragen inklusive. Die Statistik hält die Wahrheit fest, auch wenn der Coach sie nach dem Spiel als „Detail“ abtat.

Der Abstand zum rettenden Ufer: drei Punkte. Die Saison ist noch lang, aber die Uhr tickt laut. Wer so wie Paz in der Schlussphase den Ball verliert, darf sich nicht wundern, wenn die Tifosi am Rande des Nervenzusammenbruchs sind.

Cagliari muss aufräumen, sonst schlägt die Serie B zu. Und Pisacane? Der kann nur hoffen, dass Palestra auch am Sonntag in Benevento seine Schutzengel-Rolle behält.