Cachón: spanischer rallye-youngster auf dem weg zum weltmeistertitel?
Alejandro Cachón, der junge Spanier, feiert im WRC2 eine beeindruckende Aufstiegsserie und deutet an, dass die Rallye-Welt bald einen neuen Star erleben könnte. Mit seinem dritten Podestplatz in der Weltmeisterschaft hat er sich als ernstzunehmender Herausforderer etabliert – und das, obwohl er noch am Anfang seiner Karriere steht.
Die herausforderung an rossel: ein kampf um jede sekunde
Der Spanier aus Cangas del Narcea zeigte in den Canarias-Rallye erneut seine Klasse, obwohl der Sieg an den französischen Routinier Yohan Rossel ging. Der Kampf um den zweiten Platz mit Léo Rossel wurde zu einem intensiven Duell, das bis zur letzten Etappe andauerte. Cachón schilderte die Situation nach der ersten Wertungsprüfung: „Die Aufhängung fühlte sich weich an, das Auto war nicht optimal.“ Doch er gab nicht auf und kämpfte verbissen um Positionen. Die Entscheidung fiel schließlich am Sonntag, als Cachón in Valsequillo den entscheidenden Vorteil erringen konnte.
In den höheren Lagen, etwa 600 Meter über dem Meeresspiegel, fand Cachón seinen Rhythmus. Léo Rossel verlor durch einen Fahrfehler die Kontrolle über seinen C3 Rally2, während Solberg in der Hauptklasse alle Chancen auf den Sieg verspielte. Das eröffnete Cachón die Möglichkeit, in der Gesamtwertung Punkte zu sammeln – eine Chance, die er dank einer starken Leistung in der letzten Wertungsprüfung erfolgreich nutzte. Er sicherte sich den zweiten Platz in der WRC2, den Sieg in der Challenger-Klasse und einen beachtlichen zehnten Platz in der Gesamtwertung. Ein wahrer Triumph!
Cachóns Konstanz zahlte sich aus. Er zeigte sich zwar enttäuscht, den Sieg verpasst zu haben, betonte aber, dass der zweite Platz angesichts der starken Konkurrenz das Optimum war. „Ich wollte unbedingt gewinnen, aber Yohan war einfach zu stark“, erklärte er. Schwierigkeiten gab es auch auf rutschiger Fahrbahn, wo einige Entscheidungen bei der Abstimmung des Fahrzeugs nicht von Vorteil waren.
Dieser Podestplatz reiht sich ein in eine beeindruckende Serie: Cachón feierte bereits in den Vorjahren Erfolge in Gran Canaria und demonstrierte sein Talent als Asphalt-Spezialist. Drei Auftritte unter den Top Drei in diesem anspruchsvollen Bewerb – das spricht Bände. Es bleibt abzuwarten, ob er seine Erfolge in den kommenden Rennen wiederholen kann. Die Rallye-Welt wird es mit Spannung verfolgen.

Ein spezialist auf asphalt – die zukunft gehört ihm?
Cachón hat bewiesen, dass er zu den aufstrebenden Sternen im WRC gehört. Mit seinem dritten Podestplatz in dieser Saison, nach Erfolgen in den Vorjahren, untermauert er seinen Ruf als Spezialist auf Asphalt und als ernstzunehmender Kandidat für den Weltmeistertitel. Die Frage ist nicht, ob, sondern wann er seinen ersten Sieg einfahren wird. Das zeigt, dass die spanische Rallye-Szene eine vielversprechende Zukunft hat – mit Alejandro Cachón an der Spitze.
