Cabo verde demoliert serbien – wm 2026 schon ins visier!

Ein Paukenschlag aus Lissabon: Die Auswahl aus Cabo Verde hat Serbien in einer überzeugenden Vorstellung deklasst und damit ein klares Signal an die Welt geschickt. Mit einem 3:0-Erfolg im Estadio do Restelo demonstrierten die „Bluesharks“ ihre beeindruckende Physis und taktische Reife, während Serbien, Gruppengegner von Spanien bei der WM 2026, deutlich blass wirkte.

Die offensive glänzt, die defensive steht

Die offensive glänzt, die defensive steht

Pedro Britos Team, das in der FIFA-Weltrangliste auf dem 69. Platz notiert ist, präsentierte sich als eine Macht, mit der man bei der anstehenden Weltmeisterschaft rechnen muss. Die Serben, angeführt von Vejlko Paunovic (Platz 39), konnten dem druckvollen Spiel der Inselnation kaum etwas entgegenhalten. Kevin Lenini eröffnete den Torreigen bereits in der elften Minute, nachdem ein präziser Pass von Ryan Mendes – der mit 36 Jahren immer noch eine feste Größe im Team ist – ihn in Szene gesetzt hatte. Mendes‘ Vorarbeit, gepasst von einer sehenswerten Vorstoßfahrt über den rechten Flügel, war schlichtweg brillant.

Doch Cabo Verde zeigte, dass sie nicht nur auf Einzelaktionen setzen. Nach der Pause kam das Team mit frischen Kräften zurück auf den Platz – sechs Spieler wurden ausgetauscht – und erhöhte den Druck. Laros Duarte und Benchimol, zwei dieser frischen Kräfte, trafen innerhalb von vier Minuten und stellten den Sieg jenseits jedes Zweifels. Was niemand so recht bemerkt hat: Die serbische Mannschaft hatte kurz zuvor die Chance zum Ausgleich durch Milosevic vergeben, als der Ball am Pfosten landete. Ein gebrochenes Tänzchen, das Serbiens verpasste Chance zusammenfasst.

Die Fabel des Konters: Cabo Verde präsentierte sich als Meister der Konter. Die serbische Mannschaft, die sich offensichtlich auf einen anderen Spielstil eingestellt hatte, geriet so immer wieder in Bedrängnis. Die Disziplin in der Defensive und die blitzschnellen Umschaltaktionen machten Cabo Verde zu einem unangenehmen Gegner.

Die Aufstellungen zeigten die taktischen Überlegungen beider Mannschaften. Während Cabo Verde in der zweiten Hälfte personell frische Impulse setzte, versuchte Serbien, durch Wechsel das Ruder herumzureißen. Doch die Bemühungen blieben erfolglos. Die Zahlen sprechen für sich: 3:0, ein deutlicher Beweis der Überlegenheit von Cabo Verde.

Für Cabo Verde bedeutet dieser Sieg mehr als nur einen souveränen Auftritt. Es ist ein Statement vor dem großen Turnier, eine Botschaft an Spanien und die Welt: Wir sind bereit!