Bvb-umbruch: kevin großkreutz schwärmt für asllani-deal
Dortmund steht vor einem Sommer der Veränderung – ein Umbruch im Kader zeichnet sich ab. Und Ex-Profi Kevin Großkreutz hat da eine klare Meinung: Der BVB sollte sich um Fisnik Asllani bemühen, das Offensivtalent von Hoffenheim. Ein Transfer, der den Schwarz-Gelben frischen Wind versprechen könnte – und Großkreutz persönlich sehr gerne sehen würde.
Ein kontakt, der mehr sein könnte
„Ich schreibe öfter mit Fisnik“, verriet Großkreutz in seinem Podcast. Die beiden kennen sich bereits aus einer früheren Begegnung und pflegen seitdem regelmäßigen Kontakt. Asllani, gerade einmal 23 Jahre alt, gilt als einer der größten Hoffnungsträger der Bundesliga. Seine Leistungen bei der TSG Hoffenheim sprechen für sich: 15 Scorerpunkte in 26 Spielen – eine beeindruckende Bilanz.
Großkreutz, der den jungen Kosovaren unter Vertrag nehmen würde, deutete an, dass er Asllani schon länger auf dem Radar hat: „Es gab mal die Überschrift, dass Asllani zum BVB wechseln könnte. Dann habe ich ihm geschrieben: ‚Komm jetzt endlich. Sieh zu, besser geht es nicht.‘“ Eine humorvolle Bemerkung, die aber auch die hohe Meinung des ehemaligen Weltmeisters von 2014 von Asllani widerspiegelt.

Die finanzielle herausforderung
Ein Wechsel von Asllani zum BVB wäre allerdings alles andere als ein Spaziergang. Der talentierte Offensivmann steht bei Hoffenheim noch bis 2029 unter Vertrag, und sein Marktwert wird auf rund 30 Millionen Euro geschätzt. Ein stolzer Preis, den der BVB stemmen müsste. Sportdirektor Ole Book kennt den Spieler jedoch bereits aus seiner Zeit bei Elversberg, was die Verhandlungsposition der Dortmunder stärken könnte.
Die TSG Hoffenheim scheint nicht der richtige Ort für Asllani zu sein, so Großkreutz. „Er würde zum BVB passen“, betonte der 37-Jährige. „Das wäre schon top – das könnte ein Dortmunder sein.“ Gerüchte besagen, dass Asllani eine Ausstiegsklausule in seinem Vertrag besitzt, die zwischen 25 und 29 Millionen Euro liegt. Sein Berater hat bereits signalisiert, dass Asllani die TSG verlassen würde, sollte diese Klausel gezogen werden.
Die Konkurrenz im Dortmunder Sturm ist zwar groß – Serhou Guirassy und Maximilian Beier weisen ebenfalls beeindruckende Scorerwerte auf – aber Asllani würde dem BVB eine zusätzliche taktische Flexibilität verleihen und die Offensive weiter verstärken. Ein Transfer, der die Erwartungen der Fans in die Höhe treiben würde.
Die Entscheidung liegt nun bei den Verantwortlichen des BVB. Ob sie bereit sind, die Summe für Asllani auf den Tisch zu legen, bleibt abzuwarten. Aber eines ist klar: Kevin Großkreutz drückt die Daumen für einen Wechsel und sieht in Fisnik Asllani eine Bereicherung für den Verein. Die Faszination für den jungen Spieler ist nicht nur bei ihm groß.
