Bvb räumt auf: süle und özcan fliegen raus – schlotterbeck offen

Niklas Süle und Salih Özcan müssen den Borussia Dortmund verlassen – und das ist erst der Anfang. Nachdem der Verein bereits die Trennung von Julian Brandt verkündet hatte, folgen nun zwei weitere Abgänge. Lars Ricken, Geschäftsführer Sport, bestätigte am Donnerstag: „Wir haben mit beiden sehr offene und wertschätzende Gespräche geführt. Am Ende haben wir uns gemeinsam darauf verständigt, getrennte Wege zu gehen.“

Der kader wird neu gemischt – und das aus gutem grund

Süle war 2022 als Hoffnungsträger aus München gekommen, doch die Erwartungen wurden nie erfüllt. Trotz 49 Länderspielen für Deutschland blieb er beim BVB weit hinter seinen Möglichkeiten zurück. Özcan, 2022 von Köln verpflichtet, konnte sich ebenfalls nicht durchsetzen. Beide Spieler hatten Verträge, die im Sommer auslaufen – und der Verein zieht nun konsequent die Reißleine.

Die Entscheidung ist Teil eines strategischen Neuanfangs. Mit Emre Can fällt ein weiterer Innenverteidiger langfristig aus – dennoch verzichtet der BVB auf eine Vertragsverlängerung mit Süle. Das Signal ist klar: Leistung zählt mehr als der Name.

Schlotterbeck steht auf dem prüfstand

Schlotterbeck steht auf dem prüfstand

Die Lage in der Abwehr bleibt angespannt. Nico Schlotterbeck, eigentlich eine feste Größe, hat ein Vertragsangebot bislang nicht angenommen. Sein Arbeitspapier läuft noch bis 2027, doch sollte er sich weigern zu verlängern, könnte der BVB ihn verkaufen – um noch eine Ablösesumme zu kassieren. Ricken betonte, man sei „in einem guten, vertraulichen Austausch“, doch hinter den Kulissen tickt die Uhr.

Der BVB steht vor einem Umbruch, der weit über diese Saison hinausgeht. Die Entscheidung gegen Süle und Özcan ist kein Einzelfall – sie ist Teil eines neuen Kurses. Und der hat nur ein Ziel: endlich wieder Titel.