Bulega zerquetscht die konkurrenz: zehn siege in serie, titel schon jetzt in sicht

Nicolò Bulega hat Portimão in eine Privatfeier verwandelt. Drei Starts, drei Siege – die Ducati-Piloten jubeln, die Gegner zählen nur noch die Tage bis Assen.

Ducati-doppel packt den podest-triple

Ducati-doppel packt den podest-triple

Superpole-Race, Gara-2, alles identisch: Bulega weg, Iker Lecuona als Schatten auf Platz zwei, Miguel Oliveira als lokale Sympathiefigur auf Rang drei. 1,9 Sekunden Vorsprung am Samstag, 1,9 Sekunden am Sonntag – die Zeituhr wiederholt sich wie ein Mantra. Die Konkurrenz schaut auf Asphalt-Kilometer, die nur noch Rot strahlen.

Die Zahlen sind schon jetzt brutal: 124 Punkte führt Bulega vor Lecuona (68) und Bassani (60). Ducati liegt bei 250 Konstrukteurspunkten, Bimota und BMW folgen als Statisten. Die Aruba-It-Mannschaft hat 192 Zähler – mehr als die nächsten beiden Teams zusammen. Kein Szenario, eher ein Scherbenhaufen für die Psychologen der Gegner.

Gerloffs Sturz in der letzten Kurze, Bautistas Befreiungsritt auf Platz neun, Locatellis verzweifelte Attacke gegen die Uhr – alles Rauschen. Entscheidend ist nur ein Name, der seit Phillip Island ununterbrochen oben steht. April, Assen, Tribüne orange, Erde dunkel – Bulega reist als lebende Siegesserie. Wer ihn stoppen will, braucht mehr als Setup-Tricks: ein Wunder oder einen Regenguss, der in der Prognose nicht auftaucht.