Bueckers zieht die grenze: „unsere beziehung ist kein medienthema“

Paige Bueckers hat genug. Am Media Day der Dallas Wings stellt die Nummer-1-Pick des Drafts 2025 klar, dass ihr Privatleben mit Azzi Fudd ab sofort tabu ist. „Was zwischen Azzi und mir läuft, betrifft nur uns“, sagt sie, ohne die Stimme zu heben – und lässt den Saal für Sekunden verstummen.

Die worte, die die gerüchteküche abklemmen

Seit Wochen kursieren in Fan-Foren und auf Social-Media-Kanälen Spekulationen, ob Bueckers Einfluss auf die Draft-Entscheidung der Wings genommen hat. Fudd, Top-Kandidatin für 2026, soll angeblich nur aufgrund ihrer Beziehung nach Dallas geholt worden sein. Bueckers lacht das aus. „Ich habe null mit dem Front-Office telefoniert, null Einfluss genommen. Das ist ein Basketball-Business, kein Liebesroman.“

Die beiden kennen sich seit vier Jahren aus UConn, wo sie den Campus unsicher machten und gemeinsam die NCAA im Griff hatten. Im vergangenen Sommer bestätigten sie ihre Beziehung öffentlich – seitdem ist das Interesse der Reporter exponentiell gestiegen. Bueckers will das nicht länger mitspielen. „Wir haben nie zugelassen, dass Dinge außerhalb des Feldes ins Spiel hineinwirken. Das wird sich auch nicht ändern.“

Statistik statt storytelling

Statistik statt storytelling

Die Zahlen sprechen für sich: 19,2 Punkte, 5,4 Assists, 1,6 Steals – Rookie of the Year pur. Bueckers will, dass sich die Gespräche wieder auf Basketball konzentrieren. „Stellt mir Fragen zu Pick-and-Roll-Coverage, zu meinem Pull-up von der Top-of-the-Key, aber nicht dazu, wer wen abends nach dem Spiel nach Hause fährt.“

Fudd steht kurz vor ihrem letzten College-Jahr und wird als generational Talent gehandelt. Sollte sie tatsächlich 2026 an erster Stelle gepickt werden, wäre Dallas plötzlich das Team mit zwei ehemaligen UConn-Stars, die privat und sportlich eng verbandelt sind. Einigkeit herrscht schon jetzt: Beide wollen kein Reality-TV, sondern Ringe.

Ein einziger warnschuss

Ein einziger warnschuss

Bueckers kündigt an, das Thema künftig mit Schweigen zu bestrafen. „Wenn die Frage kommt, verweisen wir auf diesen Moment oder reden über Satou Saballys neue Fadeaway-Variation. So einfach ist das.“ Die Reporter wissen jetzt Bescheid. Der Saal ist leer, aber die Botschaft bleibt: Liebe hin, Herzblut her – auf dem Parkett zählt nur das Spiel. Und dort will Bueckers in dieser Saison mindestens 20 Punkte plus Playoffs liefern. Alles andere ist Privatsache.