Broncos schmeißen dre greenlaw raus – nach nur acht spielen

Die Denver Broncos haben Dre Greenlaw freigestellt. Der Inside Linebacker flog nach nur einer Saison und 43 Tackles wieder raus – ein radikaler Schnitt, der die komplette Umplanung der Linebacker-Crew offenlegt.

Denver setzt auf strnad und singleton – greenlaw wird überflüssig

Denver setzt auf strnad und singleton – greenlaw wird überflüssig

Der Klub sicherte in den letzten Tagen Justin Strnad einen Drei-Jahres-Vertrag und Alex Singleton eine Zwei-Jahres-Verlängerung. Beide gelten als Führungsspieler, beide sind verlässlich verfügbar. In dieser Konstruktion bleibt kein Platz für Greenlaw, der seit seinem Wechsel von den San Francisco 49ers im März 2025 vor allem mit Verletzungen und einer Sperre auffiel.

Die Bilanz liest sich für einen 28-Jährigen, der als Run-Stopper und emotionaler Anker kam, ernüchternd: acht Spiele, eine Interception, ein Fumble, ein Sack – und ein Imageschaden, weil er nach einem Spielzug mit einem Schiedsrichter aneinandergeriet und für ein Spiel gesperrt wurde.

Denver zahlte 2025 einiges an Bonusgeld, doch die Quadrizeps-Probleme in der Offseason und die neuen Rückschläge im Herbst machten die Investition zur Fehlanlage. Die Broncos sparen nun gegen die Cap und suchen nach jüngeren, gesünderen Alternativen. Greenlaw muss beweisen, dass er noch Top-Niveau bringt – und das woanders.

Für den Spieler bedeutet die Freistellung einen herben Rückschlag, für den Klub einen Neuanfang, der längst überfällig war.