Bremer tanz-ära geht zu ende: grün-gold plant neuanfang

Bremer tanz-ära geht zu ende: grün-gold plant neuanfang

Die Lateinformation des Bremer Grün-Gold-Clubs steht vor einem Umbruch. Nach jahrelanger Dominanz und zahlreichen Titeln arbeitet der Verein an einer Neuaufstellung, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein. Trainer Roberto Albanese und sein Team haben eine Ära geprägt, doch nun soll ein frischer Wind wehen.

Erfolgsgeschichte geht zu ende

Roberto Albanese, gemeinsam mit seiner Frau Uta Albanese und Sven Emmrich, hat vor 30 Jahren den Formationsbereich beim Grün-Gold-Club aufgebaut. Mit insgesamt 15 WM-Titeln und 20 DM-Titeln haben sie den Verein zu einer Größe im Tanzsport gemacht. Ihre innovativen Choreografien und der hohe Anspruch an Perfektion haben Maßstäbe gesetzt.

Die choreografie "last dance" als zäsur

Die choreografie "last dance" als zäsur

Die aktuelle Choreografie "Last Dance" symbolisiert den Wandel, vor dem der Verein steht. Sie ist ein Abschied auf Raten von einer erfolgreichen Ära. Albanese betont, dass es ihm schwerfällt, von Rücktritt zu sprechen, aber eine Veränderung notwendig ist, um neue Impulse zu setzen.

Gründe für die neuaufstellung

Gründe für die neuaufstellung

Der enorme Stress der Trainingsarbeit, die ständige Suche nach neuen Talenten und die kreative Gestaltung der Choreografien haben über die Jahre viel Kraft gekostet. Albanese und sein Team wollen ihre zukünftigen Rollen und ihr Pensum überdenken. Es geht darum, eine nachhaltige Struktur zu schaffen, die auch ohne die bisherigen Protagonisten erfolgreich sein kann.

Interne gespräche laufen bereits

Interne gespräche laufen bereits

Bereits im Herbst letzten Jahres hatte Roberto Albanese angekündigt, in einigen Bereichen kürzer treten zu wollen. Vereinsintern laufen seitdem intensive Gespräche über die Zukunft des Vereins. Am Montagabend traf man sich in größerer Runde, um Meinungen und Vorschläge für einen Neustart zu diskutieren.

Albaneses vision für die zukunft

"Ich habe ein großes Treffen anberaumt mit dem Vorstand und allen Trainern mit einer großen Tagesagenda. Wo es um Philosophie, Strukturen, um ein anderes Zusammenarbeiten und ein anderes soziales Miteinander im Verein geht, damit wieder etwas Neues entstehen kann," so Roberto Albanese bei buten un binnen. Es geht darum, die Grundlagen des Vereins neu zu definieren und einen Neustart zu wagen, der die erfolgreiche Arbeit fortführt.

Ein schwieriger prozess

Der Entscheidungsprozess wird Zeit in Anspruch nehmen. Albanese selbst muss sich überlegen, wie er sich künftig bei Grün-Gold einbringen kann. Die Herausforderung besteht darin, eine Balance zwischen Tradition und Innovation zu finden und die Erfolgsgeschichte des Vereins fortzuschreiben. Ein zweiter Roberto Albanese wird kaum zu finden sein, aber der Verein setzt auf neue Ideen und Talente.

Fokus auf philosophie und struktur

"Wir haben in den nächsten Wochen sehr viel aufzuarbeiten im Verein mit den Trainern und Teams über die Philosophie und Struktur des Vereins. Dass wir uns klar Gedanken machen müssen, was der Weg ist, den wir weiter als Verein im Formationsbereich gehen wollen. Und wie wir die Historie des Vereins über die nächsten Jahre weiterführen können," erklärt Albanese. Die Zukunft des Bremer Tanzsports steht auf dem Prüfstand.

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