Bremer schule schreibt olympia-geschichte: partnerschaft mit niedersachsen!

Bremen feiert einen wichtigen Schritt für die Förderung junger Talente: Die Oberschule Ronzelenstraße in Horn hat eine Partnerschaft mit dem Olympiastützpunkt Niedersachsen geschlossen. Das bedeutet nicht nur eine Bereicherung für die Schule, sondern auch eine enorme Chance für ambitionierte Sportlerinnen und Sportler aus der Region, ihre Ziele im internationalen Raum anzupeilen.

Ein wichtiger meilenstein auf dem weg zum „eliteschule des sports“

Ein wichtiger meilenstein auf dem weg zum „eliteschule des sports“

Die Partnerschaft ist ein entscheidender Baustein für die Oberschule im Kampf um das begehrte Zertifikat „Eliteschule des Sports“ des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Bisher fehlt Bremen als einziges Bundesland die Auszeichnung, und die Ronzelenstraße will das ändern. Mit der Anbindung an den Olympiastützpunkt Niedersachsen wurde ein wichtiges Kriterium erfüllt – doch der Weg ist noch nicht frei.

Die Schule blickt auf eine beeindruckende Erfolgsgeschichte zurück: Zahlreiche ehemalige Schülerinnen und Schüler haben bereits internationale Erfolge gefeiert, darunter Schwimmstar Florian Wellbrock, Turn-Europameisterin Karina Schönmaier und Handball-Nationalspieler Miro Schluroff. Die Schule bietet eine einzigartige Kombination aus exzellenter Schulbildung und professioneller sportlicher Förderung.

Doch es gibt noch Hürden. Um das Zertifikat zu erhalten, benötigt Bremen einen zweiten Olympiastützpunkt – ein Defizit, das die Verantwortlichen beseitigen wollen. Zudem wird die Schule weiterhin um die Erfüllung des vierten Kriteriums ringen, das zwei Bundesstützpunkte fordert. Die Verantwortlichen sind jedoch optimistisch, dass die aktuellen Reformpläne im deutschen Leistungssport auch für die Ronzelenstraße positive Auswirkungen haben könnten.

Sportsenatorin Eva Högl zeigte sich begeistert von der Entwicklung: „Diese Schule bietet eigentlich alles, was Voraussetzung ist. Sie erfüllt alle Kriterien und ich unterstütze das zu 100 Prozent.“ Sie unterstreicht die Bedeutung Bremens als Sportstandort und kündigte weitere Investitionen in die Sportanlagen an – insgesamt 50 Millionen Euro, darunter auch Bundesmittel.

Die Hoffnung ruht nun auf einer möglichen Rücknahme der vierten Kategorie durch den DOSB oder einer Überarbeitung der Bewerbungskriterien. Die zweite Bewerbung für das Zertifikat soll bis zum Jahresende beim DOSB eingereicht werden – und die Bremer Verantwortlichen sind fest entschlossen, den Traum von der „Eliteschule des Sports“ wahr werden zu lassen.