Bremer: juve-abwehrfelsen will weltpokal-bühne!
Turin – Die Freude nach dem späten Sieg gegen Genoa war bei bremer eher verhalten. Eine Geste, die mehr aussagt, als man auf den ersten Blick vermuten möchte: Der brasilianische Verteidiger ist voll konzentriert auf seine Ziele, sowohl mit Juventus als auch mit der Seleção. Und die Zeichen stehen gut, dass er in beiden Fällen eine Schlüsselrolle spielen wird.

Die kühle erleichterung nach dem tor
bremer traf früh im Spiel gegen Genoa und feierte das Tor mit einer ungewöhnlichen Distanziertheit. Keine überschwänglichen Umarmungen, kein überschwappender Jubel. Stattdessen wirkte er fast schon nachdenklich. Beobachter vermuten, dass er sich bewusst machte, dass der Sieg noch lange nicht sicher war und die Konzentration aufrechterhalten werden musste. Doch es könnte auch ein Zeichen dafür sein, dass er die Gerüchte um seine Zukunft ausblendet und sich voll und ganz auf seine Aufgabe bei Juventus konzentriert.
Die Rückkehr von der Nationalmannschaft, wo er nach langer Verletzungspause endlich wieder Einsatzzeit erhielt, scheint ihn zusätzlich gestärkt zu haben. Er hat die Emotionen im Inneren gehalten, um sich voll auf die Herausforderungen in Turin zu fokussieren. Spalletti scheint ihm das anzutun, denn er ist weiterhin eine feste Größe in der Abwehr.
Ein Wimpernschlag im Transferfenster? Es gibt zwar Gerüchte über ein mögliches Interesse englischer Klubs, allen voran Tottenham, aber die Situation ist komplex. Juventus hat eine Ausstiegsklausel in bremer's Vertrag, die es einem Interessenten ermöglichen könnte, ihn zu verpflichten. Allerdings ist der Verein der Meinung, dass er derzeit unverkäuflich ist. Die Suche nach einem linken Innenverteidiger wird intern intensiv vorangetrieben, um die Abwehr weiter zu verstärken – was die Bedeutung Bremers umso deutlicher macht.
Die bevorstehende Weltmeisterschaft wird eine entscheidende Rolle spielen. Ein starkes Abschneiden mit Juventus könnte seine Chancen auf einen Platz in der brasilianischen Nationalmannschaft erhöhen und seinen Marktwert weiter steigern. Sollte ein verlockendes Angebot eingehen, liegt es an bremer selbst, die Fäden in die Hand zu nehmen und Juventus zu einer Verhandlung zu bewegen. Der Spieler scheint aber im Moment glücklich in Turin zu sein und ein Teil des aufstrebenden Teams von Spalletti.
Die Gazzetta dello Sport feiert ihr 130-jähriges Bestehen – ein Beweis für die lange Tradition des Sports in Italien. Wer die Entwicklung der Juventus-Abwehr und die möglichen Transferbewegungen nicht verpassen möchte, sollte sich jetzt ein Abonnement sichern!
