Bordalás-fortsetzung bei getafe? torres deutet verhandlungen an

Madrid – Die Zukunft von José Bordalás auf der Trainerbank des Getafe CF ist weiterhin ein Gesprächsthema. Präsident Ángel Torres hat in einem Interview Andeutungen gemacht, die auf mögliche Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung hindeuten, betonte aber, dass die Entscheidung letztendlich beim Trainer liegt.

Torres: „es kommt darauf an, was er möchte“

Torres: „es kommt darauf an, was er möchte“

„Wenn er bleiben will, müssen wir reden“, erklärte Torres bei der Präsentation des X Torneo de Fútbol Cadete Vicente del Bosque „Villa de Alalpardo“. Er räumte ein, dass Veränderungen notwendig sind, zeigte sich aber dankbar für die bisherige Arbeit des Trainers. „Ich möchte mit ihm sprechen und sehen, was er denkt. Wir müssen Dinge ändern, und wir sind ihm sehr dankbar. Wenn er bleiben möchte, werden wir sprechen – ich glaube nicht, dass es Probleme gibt.“

Der Präsident betonte, dass Bordalás eine Verlängerung verdient habe, hob aber hervor, dass die Entscheidung letztlich bei ihm selbst liege. „Ich denke, er verdient es, aber es muss auch seine Entscheidung sein.“ Torres deutete an, dass eine Einigung schnell erzielt werden könnte, sollte Bordalás den Wunsch äußern, zu bleiben: „Wenn ich ihm in zwei Minuten sage, dass wir verlängern, machen wir es. Er ist ein Freund und ein Mensch des Hauses. Er hat uns geholfen, und es ist nicht einfach, einen Trainer für acht Jahre bei einem bescheidenen Verein zu haben.“

Die Priorität liegt auf dem Klassenerhalt. Torres machte deutlich, dass das primäre Ziel die Sicherung der Liga-Zugehörigkeit sei und dass er noch keine europäischen Ambitionen hegt: „Alles kann über Nacht umschlagen. Wir haben viel Hoffnung, aber zuerst müssen wir das Spiel von morgen gewinnen, und dann schauen wir, wo wir stehen.“ Getafe empfängt am Samstag den Tabellenführer FC Barcelona, der mit einigen Stammspielern ausfällt, darunter der verletzte Lamine Yamal.

Nach den Neuzugängen im vergangenen Transferfenster verwies Torres auf die Notwendigkeit, die dünne Mannschaftsstärke aufzufrischen. „Die Mannschaft war zu klein, und es gab einige Verletzungen. Deshalb mussten wir neue Spieler verpflichten, um die Situation zu korrigieren.