Bordalás geehrt: getafe nimmt ihn als einen von ihnen auf
José Bordalás, der Mann, der Getafe zurück in die ersten Reihen des spanischen Fußballs geführt hat, wurde am Freitag mit dem Titel „Hijo Adoptivo“ (Adoptivsohn) der Stadt geehrt. Eine Auszeichnung, die weit mehr als nur eine formelle Anerkennung darstellt – sie ist ein Statement der tiefen Verbundenheit zwischen dem Trainer und der Comunidad.

Ein gefühl von zuhause
Die Ehrung im Rathaus von Getafe war von Emotionen geprägt. Bordalás, sichtlich gerührt, betonte, dass Getafe für ihn und seine Familie ein Zuhause geworden sei. „Es ist etwas Unerwartetes, das mich von Herzen berührt. Es gibt Orte, an denen man sich von Anfang an zugehörig fühlt, und Getafe ist für mich und meine Familie genau das“, erklärte der Coach. Die Worte des Trainers zeigten nicht nur Dankbarkeit, sondern auch eine tiefe Verwurzelung in der Stadt.
Bordalás erinnerte an die Höhen und Tiefen seiner Zeit in Getafe. „Ich bin als Trainer und als Mensch gewachsen. Ich fand einen bescheidenen, aber unkonventionellen Verein und eine Stadt, die sich dadurch auszeichnete“, so Bordalás. Er sprach von schwierigen Phasen, aber auch von persönlichem und beruflichem Wachstum, das er in Getafe erfahren habe.
Die Unterstützung der Fans war dabei stets ein entscheidender Faktor. „Ich hatte das Glück, historische Nächte zu erleben. Was ich am meisten in Erinnerung behalten werde, ist die tägliche Zuneigung der Menschen. Dieses Gefühl, wirklich dazuzugehören“, sagte Bordalás. Eine Anerkennung, die von Spielern wie Allan Nyom, Luis Milla und Mauro Arambarri, sowie weiteren Mitgliedern des Vereins unter der Leitung von Ángel Torres, geteilt wurde. Ihre Anwesenheit unterstrich die Bedeutung dieses besonderen Moments.
Die Bürgermeisterin von Getafe, Sara Hernández, hob die Bedeutung der Auszeichnung hervor. „Es ist nicht nur eine einfache Zeremonie, sondern ein Ereignis voller aufrichtiger Emotionen. Der Titel „Hijo Adoptivo“ ist die höchste Ehre, die Getafe verleihen kann“, betonte sie.
Bordalás’ Geschichte ist ein Beweis dafür, dass Leidenschaft, harte Arbeit und Verbundenheit zu außergewöhnlichen Erfolgen führen können. Er hat nicht nur einen Verein, sondern eine ganze Stadt in seinen Bann gezogen und sich einen Platz in der Getafe-Geschichte gesichert. Die Auszeichnung ist wohlverdient und ein Zeichen dafür, dass er mehr ist als nur ein Trainer – er ist ein Teil von Getafe geworden.
