Bologna zerlegt lazio: castro-trio und ravaglia schreiben 30. spieltag neu

15 Uhr im Stadio Renato Dall'Ara, 30. Spieltag: Bologna schickt Lazio mit einem 4-2-3-1 in die Schranken, das sich liest wie ein Kampfprogramm. Trainer Italiano setzt auf Ravaglia im Tor, stellt mit Zortea, Vitik, Heggem, Miranda eine Viererkette auf, die noch kein Rom-Klub knacken konnte, seit die Euro-League-Tore gegen die Roma fielen.

Castro bleibt einsamer sturm, moro und sohm regieren das zentrum

Dahinter liegen Moro und Sohm als Doppelsechs, vor ihnen das kreative Dreieck: Orsolini, Bernardeschi, Rowe. Spitze ist Castro, der nach dem 1:0-Sieg in Sassuolo und dem Europa-League-Aus gegen die Roma die einzige konstante Größe bleibt. Die Botschaft ist klar: Bologna will die Champions-League-Plätze nicht aus der Hand geben.

Auf der Gegenseite antwortet Sarri mit einem 4-3-3, das sich nach Schema F aufbaut. Motta im Tor, Marusic, Gila, Romagnoli, Tavares vor ihm. Im Zentrum patrouillieren Dele-Bashiru, Patric, Taylor, die Flügel besetzen Isaksen und Pedro, in der Mitte steht Maldini – der Sohn, nicht der Vater – als falsche Neun. Nach zwei Siegen in Serie will Lazio den Europapokal-Kurs konservieren.

Die zahl, die beide trainer nicht schlafen lässt: 41

Die zahl, die beide trainer nicht schlafen lässt: 41

41 Punkte trennen Bologna (48) und Lazio (49) vor dem Duell nur um einen Zähler. Wer heute gewinnt, rückt auf Platz fünf vor und zieht den Haken für die Conference League. Wer verliert, muss bangen, weil Atalanta und Roma im Nacken sitzen. Die letzten fünf Duelle endeten dreimal Remis, zweimal Sieg Lazio – ein Trend, den Italiano heute kappen will.

Kick-off in 60 Minuten. Die Kurve im Dall'Ara brodelt bereits, die Spieler wärmen sich auf. Für Bologna geht es um den Traum vom internationalen Frühling, für Lazio um die Rettung der Saison. Kein Platz mehr für Halbheiten. Der Ball rollt – und mit ihm die Köpfe.