Bologna gegen aston villa: italiener sieht duell im europapokal ausgeglichen
Bologna steht vor einer
enormen Herausforderung im Rückspiel gegen aston villa im Achtelfinale der Europa League. Trainer Vincenzo Italiano betonte vor dem Spiel, dass die Chancen auf beiden Seiten bei 50:50 liegen. Ein Statement, das die Brisanz des Duells unterstreicht.Die taktik und die spieler
Italiano sprach über die Notwendigkeit, von Beginn an konzentriert zu agieren und die Gelegenheiten zu nutzen. Die erste Partie sei entscheidend, um die Chance auf den Einzug ins Viertelfinale zu wahren. Das Hinspiel gegen die Roma gab ihm Selbstvertrauen, doch aston villa ist eine andere Kategorie. Die Mannschaft aus Birmingham verfügt über eine enorme Qualität und individuelle Stärken, die es zu neutralisieren gilt.
Besonders der schottische Mittelfeldspieler Lewis McGinn wird von Italiano hervorgehoben. „McGinn ist ein starker Spieler, der überall gut ist. Wir haben seine Qualitäten in den vergangenen Spielen gesehen und müssen ihn eng verteidigen“, so der Trainer. Die Tatsache, dass aston villa bereits 16 Europa-League-Finals erlebt hat, im Vergleich zu Italianos zwei Auftritten in der Conference League und Coppa Italia, unterstreicht die Erfahrung des Gegners.
Ein Schlüssel zum Erfolg liegt laut Italiano in der Fähigkeit, das Spiel über die vollen 180 Minuten zu kontrollieren. Die Atmosphäre im ausverkauften Dall’Ara-Stadion soll dem Team helfen, das eigene Stadion zu „erobern“. Die Fans stehen hinter der Mannschaft – auch wenn ein Spieler einen Elfmeter vergibt – und sollen den entscheidenden Impuls geben.
Die Verteidigung gegen Standardsituationen wird ebenfalls als kritisch angesehen. Tielemans und andere Spieler von aston villa sind gefährlich bei ruhenden Bällen, und Bologna muss hier höchste Konzentration zeigen. Italiano betonte, dass das Team „perfekt“ spielen muss, um eine Chance zu haben. Die Vergangenheit zeigt, dass Italiano in Doppelbegegnungen eine beeindruckende Erfolgsbilanz vorweisen kann – elf von elf gewonnen. Doch dieses Mal wird es alles andere als einfach.
Ein weiterer Aspekt, der im Fokus steht, ist die Form einzelner Spieler. „Castro ist momentan nicht so hellwach“, räumte Italiano ein, „aber das Tor wird kommen. Der Fußballgott belohnt einen irgendwann.“

Die erinnerungen an die vergangenheit
Italiano blickt auch auf seine eigene Vergangenheit zurück, als er die Luparense trainierte. „Ich denke manchmal daran zurück und erinnere mich an das, was ich damals gesagt habe. Ich bin dort gewachsen und habe viel gelernt.“ Die gewonnenen Titel und Erfahrungen in der Vergangenheit motivieren ihn, nun in Bologna Geschichte zu schreiben.
Es gibt personelle Veränderungen im Kader: Heggem und Casale kämpfen um einen Platz in der Startelf, ebenso Moro und Pobega. Rowe und Bernardeschi stehen bereits fest für die Reise.
