Bogdanovic wechselt zu den rockets: überraschung in der nba!
Die NBA-Szene staunt: Bogdan Bogdanovic, zuletzt bei den Los Angeles Clippers, wird Teil der Houston Rockets. Ein Deal, der viele Experten überrascht, denn der serbische Guard galt vor kurzem noch als potenzieller Kandidat für den amtierenden Champions League-Sieger Real Madrid. Shams Charania von ESPN bestätigte die Einigung über einen Einjahresvertrag.

Eine wundertüte für die rockets-offensive
Für die Rockets ist Bogdanovic eine Verstärkung, die sofort für mehr Kreativität und Treffsicherheit sorgen dürfte. In seinen 77 Einsätzen in den letzten zwei Saisons zeigte er, was er kann: 14 Punkte pro Spiel, und ein beeindruckender Dreierquote von 38,1 Prozent. Seine Passsicherheit mit 2,2 Assists pro Partie rundet das Profil ab. Doch die Frage, die sich nun stellt: Kann er an seine früheren Leistungen anknüpfen, nachdem er in den letzten zwei Jahren mit Verletzungen zu kämpfen hatte?
Die Clippers verzichten auf eine Option: Die Entscheidung der Clippers, nicht auf die Option für Bogdanovic zu setzen, war überraschend. Man scheint sich von seinem Gehalt trennen zu wollen, um finanziellen Spielraum für andere Transfers zu schaffen. Ein kalkuliertes Risiko, bei dem man möglicherweise auf jüngere Spieler setzt.
Bogdanovic’ Karriere führte ihn bereits über Sacramento Kings und Atlanta Hawks. Seine Vielseitigkeit und sein Auge für den Korb machen ihn zu einem wertvollen Spieler für jedes Team. Ob er in Houston eine neue Heimat gefunden hat, die ihm erlaubt, sein volles Potenzial auszuschöpfen, wird sich zeigen. Die Rockets-Fans dürfen sich aber auf jeden Fall auf einen Spieler freuen, der weiß, wie man ein Spiel entscheidet.
Die Rockets haben mit dieser Verpflichtung ein Statement gesetzt. Sie wollen in der kommenden Saison um die Playoffs kämpfen und Bogdanovic soll dabei eine Schlüsselrolle spielen. Die Konkurrenz in der Western Conference ist zwar groß, aber mit Spielern wie Bogdanovic im Kader sind sie sicherlich ein ernstzunehmender Gegner. Die Zahlen lügen nicht: 14 Punkte pro Spiel und eine konstante Treffsicherheit von außen können jede Mannschaft verstärken, besonders wenn man bedenkt, dass er oft von der Bank kam.
