Bochum bangt um punkt: war turudija wirklich nicht im bericht?

Ein Fehler im Spielbericht könnte den VfL Bochum um einen wichtigen Punkt in der Regionalliga West kosten – ein Szenario, das die Verantwortlichen nun vor ein Sportgericht bringt. Der knappe 2:2-Ausgleich gegen den Bonner SC vom 25. März steht plötzlich wieder infrage.

Der patzer in der nachspielzeit

Der patzer in der nachspielzeit

Die Situation ist delikat: Nach der Partie gegen den Bonner SC teilte der VfL Bochum mit, dass der Westdeutsche Fußballverband (WDFV) Einspruch gegen die Spielwertung eingelegt hat. Grund dafür ist der eingewechselte Vahidin Turudija, der offenbar nicht auf dem offiziellen Spielberichtsbogen aufgeführt war. Ein Versehen, das dem Zweitliga-Klub nun das Fürchten lassen könnte.

Noch am Spieltag hatte das Trainerteam von Heiko Butscher das Schiedsrichtergespann um Niklas Simpson über den Fehler informiert. Simpson vermerkte den Vorfall nachträglich im Bericht – zu spät, um die Wertung zu sichern. Die Frage, die nun im Raum steht: Wie konnte ein solches Versäumnis passieren?

Der VfL Bochum selbst räumt ein, dass ein technischer Fehler nicht ausgeschlossen werden kann. Die interne Aufarbeitung des Vorfalls ist abgeschlossen, doch die Verantwortlichen können sich den Fehler nicht erklären. Louis Köster hatte durch seinen Treffer in der Schlussphase noch den Punkt für Bochum gerettet – ein Erfolg, der nun möglicherweise wertlos ist. Cueto sorgte für Bonner Hoffnung, doch die Wiederholung des Spiels ist nun ebenso möglich wie eine Strafe für den VfL.

Die Hoffnung der Fans ruht nun auf dem WDFV und dem Sportgericht, das die Angelegenheit prüfen wird. Ein Urteil wird die weitere Richtung des Kampfes um die Punkte bestimmen. Die Partie zwischen Bonner SC und VfL Bochum II, die mit 2:2 endete, wird so zu einem bitteren Kapitel in der Saison der Bochumer.