Laimer fordert milli-deal – bayern zögert und droht mit nein

Die Uhr tickt für Max Eberl. Konrad Laimer will endlich wissen, wie viel er beim FC bayern wert ist. Der Österreicher verlangt eine Gehaltsspritze, die intern schon als „frech“ gilt. Eine Absage könnte kommen – und würde den Sportvorstand in eine Zwickmühle manövrieren.

Laimers dauerläufer-image bringt ihm keine garantie

Seit seinem Wechsel 2023 lief er 82 Prozent aller möglichen Minuten. Nagelsmann war weg, Kimmich und Goretzka blieben – und trotzdem wurde Laimer unverzichtbar. Doch Leistung allein reicht in München nicht. Die Bosse vergleichen seine Statistik mit dem Gehaltsgefüge. Ergebnis: Laimer liegt hinten, und das will er ändern.

Die Forderung: eine Anhebung auf rund zwölf Millionen Euro brutto pro Jahr. Das würde ihn in die Top-Verdiener-Kategorie hieven, auf Augenhöhe mit Musiala und de Ligt. Für manche Entscheider ist das zu viel für einen „Abräumer“, der selten Tore vorbereitet oder Titel entscheidet.

Eberls eigener vertrag steht unter beobachtung

Eberls eigener vertrag steht unter beobachtung

Max Eberl muss aufpassen. Nach der Sané-Absage und Hoeneß’ Rundumschlag gegen „gierige Berater“ steht der Sportvorstand unter Beschuss. Ein weiterer Millionen-Deal, der intern als überteuert gilt, würde seinen Ruf als „Weichspüler“ zementieren. Der Aufsichtsrat blickt genau hin.

Die Alternative: eine harte Linie. Laimer könnte das gleiche Schicksal ereilen wie Sané – ein Jahr vor Vertragsende abgewiesen, dann ablösefrei weg. Die Botschaft wäre klar: Bei bayern zahlt niemand mehr, nur weil er viel läuft. Eberl würde sich bei Hoeneß & Co. zurück ins Boot manövrieren.

Die außenverteidiger-flut schwächt laimers position

Die außenverteidiger-flut schwächt laimers position

Die Klub-Strategen arbeiten bereits an einem Plan B. Stanisic ist im Form-Peak, Aseko kommt zurück, Davies bleibt – und ein weiterer Linksverteidiger soll noch dazu. Laimers USP, die Flexibilität auf mehreren Positionen, verliert an Gewicht. Seine einzige Trumpfkarte: ein klares Bekenntnis und ein realistischer Kompromiss.

Die Deadline ist indes nicht offiziell, aber real. Wer im Sommer 2025 keine Einigung findet, riskiert ein 2027 ablaufenden Vertrag ohne Ablöse. Laimer weiß das. Eberl auch. Beide sitzen am selben Tisch, aber nur einer kann den Stift zuerst zücken.

bayern wird nicht brennen. Laimer schon. Denn im Januar darf er offiziell mit anderen Klubs verhandeln. Und ein Dauerläufer mit Champions-League-Erfahrung und 0 Euro Ablöse klingt für viele europäische Topklubs wie ein Schnäppchen. Die Frage ist nur: Wer zieht zuerst den Kopf aus der Schlinge?