Biathlon-taktik für preuß: dsv verändert staffelaufstellung in mailand cortina

Biathlon-olympia 2026: taktischer schachzug für franziska preuß

Im Vorfeld des Frauenstaffelrennens bei den Olympischen Spielen in Mailand Cortina 2026 hat der Deutsche Skiverband (DSV) auf die Schießprobleme von Franziska Preuß reagiert. Anstatt als Schlussläuferin wird Preuß nun als zweite Läuferin eingesetzt – eine Entscheidung, die darauf abzielt, den Druck von ihren Schultern zu nehmen und ihr zu mehr Sicherheit zu verhelfen.

Bitterling erklärt die entscheidung

Felix Bitterling, der Sportdirektor des DSV, erklärte: „Bei Franzi ging es natürlich auch darum, sie bewusst aus dieser Situation rauszunehmen, in der sie jetzt ein, zwei Mal gestrugglet hat.“ Die Umstellung soll nicht nur Preuß helfen, sondern auch das gesamte Team in eine optimale Position bringen. Ziel ist es, dass sich jede Athletin mit ihrer zugewiesenen Position wohlfühlt und ihr Potenzial voll ausschöpfen kann.

Die neue staffelaufstellung im detail

Die neue staffelaufstellung im detail

Den Start der 4x6 Kilometer Staffel übernimmt Julia Tannheimer. Im Anschluss wird Franziska Preuß die zweite Runde laufen, gefolgt von Janina Hettich-Walz, die sich von Magenproblemen erholt hat. Als Schlussläuferin wird nun Vanessa Voigt eingesetzt. Diese Konstellation soll dem deutschen Team neue Impulse geben und eine starke Leistung ermöglichen.

Mehr als nur eine taktische änderung

„Wir wollten einfach mal bewusst ein bisschen was verändern. Da ging es aber jetzt nicht nur um die Franzi“, betonte Bitterling. Er fügte hinzu, dass Preuß signalisiert habe, bereit zu sein, die ihr zugewiesene Position zu akzeptieren. Ein ausdrücklicher Wunsch, nicht als letzte Läuferin zu starten, habe es jedoch nicht gegeben. Die Entscheidung wurde in Absprache mit dem gesamten Team getroffen.

Optimismus vor dem rennen

Bitterling zeigte sich optimistisch: „Alles in allem sind alle Mädels gut mit dieser Aufstellung. Das war auch eine Gruppengeschichte, wie wir das zusammengestellt haben. Wir haben da nichts vorgegeben.“ Er ist zuversichtlich, dass die neue Aufstellung dem Team helfen wird, anzugreifen und eine gute Leistung zu zeigen. Die Mannschaft wird am Mittwoch „sehen, ob es aufgeht“.

Erinnerungen an kati wilhelms olympiasieg

Neben den aktuellen Vorbereitungen auf die Staffel wurde auch an den Olympiasieg von Kati Wilhelm erinnert. Fischer und Rösch blickten auf diesen besonderen Moment zurück und betonten, dass „alles gepasst“ habe. Diese Erfolgsgeschichten sollen dem aktuellen Team zusätzliche Motivation geben.

Weitere aktuelle nachrichten

Auch andere Sportarten wurden beleuchtet. Es wurde über die enttäuschenden Erfahrungen von Grotian bei den Olympischen Spielen und die drohende historische Negativbilanz im Ski Alpin berichtet. Der Fokus liegt jedoch klar auf dem Biathlon und der bevorstehenden Staffel.