Biathlon-Debakel in Östersund: Männer kämpfen, Frauen straucheln – Olympia-Winter beginnt holprig!
Ein fehlstart zum vergessen
Die deutsche Männerstaffel hat den Olympia-Winter beim biathlon-Weltcup in Östersund (Schweden) alles andere als optimal begonnen. Mit einem enttäuschenden vierten Platz mussten sich die Athleten Norwegen, Frankreich und dem Gastgeber Schweden geschlagen geben. Das Quartett um Justus Strelow, Danilo Riethmüller, Philipp Nawrath und Philipp Horn zeigte zwar kämpferischen Geist, doch der Start war alles andere als vielversprechend. Die Erwartungen waren hoch, doch der Realität schien weit entfernt.
Strelows schießfehler – der rückstand ist enorm!
Schon beim ersten Schießen lief es für Justus Strelow völlig aus dem Ruder. Drei Nachlader unterliefen ihm, wodurch Deutschland früh in Rückstand geriet. Obwohl er dank schwieriger Wetterbedingungen eine Strafrunde vermeiden konnte, kostete ihn das lange Warten am Schießstand fast zwei Minuten! Der Rückstand betrug bereits 1 Minute und 48 Sekunden, was die Aufgabe für das Team enorm erschwerte. Ein bitterer Start in den Winter, der die Nerven strapazierte.
Riethmüller und nawrath retten die ehre
Doch das Blatt sollte sich wenden! Danilo Riethmüller zeigte eine starke Leistung und brachte das Team mit nur einem Nachlader auf Platz acht nach vorne. Auch Philipp Nawrath brillierte mit einer fehlerfreien Runde und katapultierte Deutschland sogar auf den dritten Platz vor dem letzten Wechsel. Mit viel Kampfgeist und Präzision zeigten sie, dass in der Mannschaft noch viel Potenzial steckt. Ein Hoffnungsschimmer inmitten des Debakels!
Horn verpasst den podestplatz knapp
Philipp Horn konnte den erarbeiteten dritten Platz leider nicht halten. Am Ende fehlten nur 31 Sekunden zum ersten Podestplatz der Saison. Trotz des knappen Scheiterns zeigte das Männerteam eine deutlich bessere Leistung als ihre Kolleginnen. Die Enttäuschung war spürbar, aber auch die Erkenntnis, dass noch alles möglich ist. Der Kampfgeist ist geweckt, die Motivation ist da.
Frauen-staffel: ein desaster!
Im krassen Gegensatz dazu stand die Leistung der deutschen Damenstaffel. Mit einem enttäuschenden elften Platz nach zahlreichen Strafrunden enttäuschte das Team um Franziska Preuß beim Sieg Frankreichs. Die Leistung war weit unter den Erwartungen und wirft Fragen nach der Vorbereitung auf den Olympia-Winter auf. Die Damen müssen sich schleunigst steigern, um nicht den Anschluss zu verlieren.
Was die zukunft bringt: spannung bleibt!
Am Sonntag stehen in Östersund noch die Single-Mixed-Staffel (14:00 Uhr) und die Mixed-Staffel (16:40 Uhr) auf dem Programm. Hier will das deutsche Team endlich das erste Podium der Saison erreichen. Nach den bisherigen Leistungen ist die Spannung groß. Können die Athleten ihre Nerven in den Griff bekommen und zeigen, was in ihnen steckt? Die biathlon-Fans dürfen gespannt sein!
| Team | Platz |
|---|---|
| Norwegen | 1 |
| Frankreich | 2 |
| Schweden | 3 |
| Deutschland | 4 |
