Bfc preussen stolpert gegen halle und verschenkt die punkte

Der BFC Preussen hat sich am 26. Spieltag der Regionalliga Nordost mit einem 1:3 gegen die Gäste aus Halle selbst eliminiert. Die Berliner führten zur Pause durch ein Kopfballtor von Nikolas Frank, verloren aber nach dem Seitenwechsel völlig die Kontrolle. Halle bestrafte jeden Fehler und feierte den siebten Sieg in Serie – ein K.o. für die Preussen, die auf Platz 12 stecken bleiben.

Ein doppelschlag in fünf minuten dreht die partie

Die erste halbe Stunde gehörte den Gästen, doch der BFC fand nach einer Ecke die Antwort. Frank stieg höher als alle Abwehrspieler und köpfte zur 1:0-Pausenführung ein. Die zweite Hälfte begann wie nach Drehbuch: Löhmannsröbens Freistoß prallte ab, Hauptmann nagelte den Ausgleich aus 18 Metern ins Netz. Kurz darauf schlug Ehrlich nach einem Konter zum 2:1 ein. Die Berliner reagien mit offener Kritik an der eigenen Ordnung, der Schlusspfiff wurde zur Zitterpartie. In der Nachspielung verwandelte Kulke den fälligen Foulelfmeter zum 3:1 – endgültige Entscheidung.

Luckenwalde rettet spät einen zähler

Luckenwalde rettet spät einen zähler

Im Werner-Seelenbinder-Stadion lagen die Hausherren lange zurück. Grace Bokake hatte Greifswald in der 20. Minute in Führung geschossen, doch der FSV ließ nicht locker. Lucas Will traf in der 81. Minute zum 1:1 und verhinderte die zweite Niederlage in Folge. Die Punkteteilung reicht, um Luckenwalde auf Rang neun zu halten, während Greifswald weiter mit 23 Zählern auf dem Relegationsplatz dümpelt.

Die Zahlen sind vernichtend: Preussen kassierte in den letzten vier Heimspielen neun Gegentore, Halle hat in sieben Partien 19 Treffer erzielt. Die Tabelle lügt nicht – Berlin muss sich fragen, wie lange noch der Name allein Punkte bringt.