Beucher nennt paralympics-zulassung russlands einen skandal

Friedhelm Julius Beucher macht keine halben Sachen. Der Ehrenpräsident des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) hat die Wiederzulassung russischer und belarussischer Athleten unter eigener Flagge bei den Paralympics als das bezeichnet, was es seiner Meinung nach ist: ein Skandal. Und er lässt keinen Zweifel daran, dass er diese Entscheidung nicht stillschweigend hinnehmen wird.

Wildcards als hintertür für kriegsnationen

Wildcards als hintertür für kriegsnationen

Das eigentliche Zündmittel dieser Debatte sind die sogenannten Bipartite-Plätze. Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) vergab sechs Wildcards an russische und vier an belarussische Athletinnen und Athleten. Ohne diese Plätze hätten faktisch keine Sportler aus beiden Ländern in Norditalien starten können, denn der Qualifikationszeitraum war zum Zeitpunkt der Wiederzulassung in allen Sportarten bereits abgelaufen. Beucher nennt das beim Namen: Er habe sich vom IPC „mehr Rückgrat