Betis-star antony: trotz schmerzen auf rekurskurs!
Ein Schatten liegt über Antony, dem brasilianischen Shootingstar bei Real Betis Sevilla. Seit Monaten plagt ihn eine Pubalgie, die seine Leistungen beeinträchtigt und ihn zwingt, seine Kräfte zu dosieren. Doch inmitten dieser körperlichen Strapazen schreibt der 27-Jährige eine Saison seines Lebens – eine, die ihn vielleicht doch noch in die brasilianische Nationalmannschaft zurückbringen könnte.

Rekordbeteiligung trotz schmerzen
Die Statistiken lügen nicht: Antony kommt in dieser Saison auf beeindruckende 23 direkte Torbeteiligungen (elf Tore und zwölf Vorlagen) in allen Wettbewerben. Ein Wert, den er in seiner Glanzzeit beim Ajax Amsterdam nicht erreichte. Das zeigt, dass er sich trotz seiner anhaltenden Beschwerden anpasst und seine Stärken gezielt einsetzt. Sein Assist zum 2:0 durch Abde El Rhazoui im Ligaspiel gegen Oviedo war dabei nur der jüngste Beweis seiner entscheidenden Rolle.
Seine Zahlen sprechen für sich: Sieben Tore und sechs Assists in der La Liga, sechs Tore und drei Assists in der UEFA Europa League sowie ein weiterer Assist im Copa del Rey. Zum Vergleich: In der Saison 2021/22 beim Ajax erzielte er in 33 Spielen zwölf Treffer und legte zehn vor. Sein Intermezzo beim Manchester United in der Saison 2022/23 war mit zehn Toren und fünf Vorlagen zwar ebenfalls solide, aber palblech im Vergleich zu seiner aktuellen Leistung beim Betis. Vier Spiele bleiben noch, um seine beeindruckenden Werte weiter zu steigern.
Was aber wirklich auffällt, ist Antonyms Fähigkeit, sein Spiel anzupassen. Er verzichtet vermehrt auf riskante Dribblings und sucht stattdessen die kluge Position, um seine Mitspieler in Szene zu setzen. Diese Reife und Entscheidungsfindung sind das Ergebnis harter Arbeit und der Notwendigkeit, seine körperlichen Grenzen zu respektieren. Dass er mit seinen Toren und Assists dem Betis wertvolle Punkte in der Liga und in Europa beschert, ist unbestritten.
Die Verantwortlichen des Betis schätzen Antony nicht nur für seine offensiven Qualitäten, sondern auch für seine konstante Einsatzbereitschaft und sein Engagement für die Mannschaft. Er ist ein echter Teamplayer, der mit seiner Leidenschaft und seinem Kampfgeist die Mitspieler motiviert. Der Spitzname „Antonio de Triana“, den ihm die Fans verliehen haben, zeugt von der großen Wertschätzung, die er genießt.
Obwohl Ancelotti ihn in den letzten Spielen der brasilianischen Nationalmannschaft nicht berücksichtigt hat, weigert sich Antony, die Hoffnung aufzurgeben. Er hat noch eine Chance, im Endspurt der Saison zu überzeugen und sich für die Weltmeisterschaft in Nordamerika, Mexiko und Kanada zu empfehlen. Denn eines ist klar: Antony hat bewiesen, dass er trotz seiner Schmerzen ein außergewöhnlicher Fußballer ist, der dem Betis noch viel Freude bereiten wird.
