Betis kassiert: altimira-deal bringt 900% gewinn – und zwei neue goldadern
Der grüne Schockwellenreiter aus Sevilla hat wieder zugeschlagen. Sergi Altimira wechselt für 18 Millionen Eurofest plus zwei Millionen variabel zum Sporting Lissabon. Eine Operation, die die ursprüngliche Investition des Real Betis verzehnfacht. Im Sommer 2023 zahlten die Verdiblancos läppische zwei Millionen an Getafe. Jetzt flattern 20 Millionen ins Kassenbuch.
Aber das ist erst der Anfang.
Vallecas wird zum goldgrube für die béticos
Während die Sportdirektion in Sevilla die Scheine zählt, blicken die Verantwortlichen nach Madrid. Genauer gesagt: zum Rayo Vallecano. Dort schlummern zwei vergessene Vermögenswerte, die nun zum Cashflow werden könnten.
Der erste heißt Juan Cruz. Der Flügelstürmer, den Leganés im Januar 2024 aus Sevilla holte, verlängerte zwar kürzlich beim Pepinero-Club. Doch im Vertrag steckt eine Klausel: Kein Aufstieg, keine Bindung. Cruz wäre bei einem Erstligisten wechselbereit. Der Rayo, der ihn bereits letzte Saison im Visier hatte, ist wieder am Drücker. Meldet Matteo Moretto – und der Mann hat selten daneben geschossen.
Für Betis würde das bedeuten: 40 Prozent des Transfererlöses landen direkt auf ihrem Konto. Ein netter Zufluss für einen Spieler, den sie vor anderthalb Jahren praktisch verschenkt hatten.

Mendy: der versteckte jackpot
Noch interessanter wird die Geschichte bei Nobel Mendy. Der Verteidiger, den der Rayo Anfang Juni für rund 3,5 Millionen Euro plus zwei Millionen Bonus kaufte, könnte bereits wieder weiterziehen. Stuttgart, Celtic und die Eintracht Frankfurt sollen den Senegalesen beobachten. Der VfB hat bereits konkret angefragt.
Hier wird es richtig lukrativ. Betis besitzt 20 Prozent einer Weiterverkaufsklausel. Bei den aktuell kolportierten Summen würde das bedeuten: Ein weiterer Millionenregen für ein Talent, das nie im Benito Villamarín durchstartete.
Die Rechnung ist simpel. Zwei Millionen investiert, potenziell über 25 Millionen zurück. Plus die variablen Zahlungen. Die Sportdirektion von Betis spielt gerade ihr eigenes Moneyball – nur mit spanischem Temperament und andalusischem Geschäftssinn.
Der Markt in Vallecas bleibt das entscheidende Schlachtfeld. Wenn Cruz und Mendy tatsächlich die Trikotfarben wechseln, könnte der Altimira-Deal nur der Auftakt zu einem historischen Transferfenster werden. Für einen Club, der sonst als Verkäufer gilt, ist das eine erfrischende Rolle.
Die grün-weiße Kasse ist offen. Und sie füllt sich schneller, als die Konkurrenz reagieren kann.
