Beim fcz fliegt der nächste analyst raus – pieter morel ist weg
Pieter Morel ist nicht mehr länger der Mann fürs große Bild. Der niederländische Chefanalytiker des FC Zürich musste den Klub verlassen, wie nau.ch berichtet. Ein weiterer Riss im ohnehin längst maroden Betreuer-Stab der Zürcher.

Morels kurzes kapitel endet stumm
Er kam im Sommer 2023, Hand in Hand mit Mitchell van der Gaag. Der Trainer war nach drei Monaten raus. Morel blieb, bastelte an Zahlen, Videos und Gegner-Profilen. Nun ist auch er Geschichte. Offiziell schweigt der Klub, intern herrscht seit Wochen Ausnahmezustand.
Der 41-Jährige bringt Erfahrung von Manchester United und Ajax mit. In Zürich sollte er die Super-League-Truppe mit Daten fit machen für die Spitze. Stattdessen rutschte der FCZ in der Tabelle ab, und die Analysen laufen jetzt wieder über angestammte Mitarbeitende.
Die Trennung von Morel folgt auf den Abschied von Assistenztrainer Johan Vonlanthen. Zwischen Trainerbank, Fitnessraum und Video-Cube herrscht Fluktuation, die selbst Profis irritiert. „Wir wissen nicht, wer morgen noch da ist“, sagte ein Spieler kürzlich in der Kabine – halb Scherz, halb bittere Realität.
Die grün-weiße Leitung um Sportchef Günther Gorenzel will die nächsten Spiele trotzdem analysiert sehen. Wer die Clips schneidet, wer die Muster erkennt, bleibt offen. Die Konkurrenz lacht nicht mehr, sie wartet auf weitere Punkte gegen den FCZ.
Punkt. Kein Neuanfang in Sicht. Nur das nächste Aus.
