Bbl-endspurt: wer steigt ab, wer macht playoffs?
Die Spannung in der Basketball Bundesliga (BBL) erreicht ihren Höhepunkt! Nur noch wenige Spieltage stehen auf dem Programm, und die Entscheidungen in Sachen Playoff-Qualifikation und Abstieg sind noch weiter von uns entfernt, als viele dachten. Ein Blick auf die Tabelle offenbart ein chaotisches Bild, in dem fast alles noch möglich scheint.
Die absteiger sind bereits feststehen
Zunächst die Klarheit: Für Weißenfels, Hamburg und Frankfurt geht es sportlich gesehen nicht mehr um viel. Die drei Teams haben ihre Hoffnungen auf die Playoffs längst begraben und müssen sich nun dem Abstieg stellen. Ein trauriges Kapitel für diese Vereine, aber im Profisport gehören solche Momente leider dazu.

Die top-ränge: alba berlin unter druck
An der Spitze der Tabelle herrscht hingegen erbitterter Kampf. Alba Berlin, das Team von İsmail Mehmet, hat zwar bereits einen wichtigen Schritt in Richtung der Playoffs gemacht, benötigt aber am Sonntag gegen Jena einen Sieg, um sich die zweite Tabellenposition sicher zu sichern. Bamberg lauert ungeduldig auf Platz drei und will mit einem Doppelschlag gegen den MBC und Bonn nachlegen. Der direkte Vergleich von Alba gegen die Baskets geht an die Berliner – ein Vorteil, den sie nutzen wollen.
Auch Würzburg (5.) kann noch einen Sprung nach oben schaffen, benötigt dafür aber die Gunst des Spielplans: Bonn muss beide Spiele gegen Trier und in Bamberg verlieren, während Würzburg in Hamburg und gegen Ludwigsburg gewinnen muss. Ein Szenario, das schwer vorstellbar ist, aber im Basketball eben alles passieren kann.
Ulm (6.) hat nur noch ein Spiel vor der Brust, ein Sieg in Frankfurt und zwei weitere Bonner Fehltritte könnten den Ravens den erhofften vierten Platz bescheren. Die Ausgangslage ist also denkbar knapp.

Die play-in-kämpfe: sechs teams im duell
Die Play-Ins, um die Plätze sieben bis zwölf, werden ebenfalls ein nervenaufreibender Schlagabtausch. Ludwigsburg führt das Rennen an, steht aber vor einem schwierigen Restprogramm mit Spielen gegen München und in Würzburg. Vechta hat sich mit einer beeindruckenden Aufholjagd zurück ins Geschäft gemogelt und scheint mit zwei Siegen gegen Rostock und in Heidelberg schon fast durchzurechnen.
Trier erlebt eine Sensation Saison und könnte mit einem Einzug in die Play-Ins diesen Erfolg krönen. Für das Duo Bonn und MBC werden Siege benötigt. Die Niners haben sich mit einem Sieg in Berlin zurückgemeldet und profitieren von einem vermeintlich einfachen Restprogramm gegen Frankfurt und Braunschweig. Oldenburg hingegen scheint leer auszugehen, da das letzte Spiel bei den Bayern ansteht. Rostock könnte mit zwei Siegen (in Vechta, gegen Hamburg) noch auf die Play-In-Plätze klettern, vorausgesetzt, die Konkurrenz patzt.
Der kampf gegen den abstieg: heidelberg und braunschweig im clinch
Der Abstiegskampf ist ein Drama für sich. Heidelberg und Braunschweig kämpfen seit Wochen verzweifelt darum, den Gang in Liga zwei abzuwenden. Heidelberg muss am Donnerstag in Jena antreten, ein Spiel, das sie unbedingt gewinnen müssen. Und auch Vechta ist am letzten Spieltag in Heidelberg zu Gast, was die Situation für die Academics zusätzlich erschwert. Braunschweig hat mit den Spielen in Oldenburg und gegen Chemnitz ebenfalls keine leichte Aufgabe vor sich, aber die Chance ist da.
Die Entscheidung wird am Sonntag fallen – ein dramatischer Tag für den deutschen Basketball!
