Bbl: bayern krönt sich zum vorreiter – wer kämpft um die playoffs?

Die Basketball Bundesliga (BBL) präsentierte am vergangenen Wochenende ein dramatisches Finale der regulären Saison. Bayern München festigte mit einem überzeugenden Sieg gegen Alba Berlin seinen Platz an der Tabellenspitze. Doch während die Bayern bereits Tickets für die Finals buchen können, tobt ein erbitterter Kampf um die verbleibenden Playoff- und Play-In-Plätze. Und auch im Tabellenkeller brodelt es – der Abstieg droht!

Die top 4: heimvorteil entscheidend

Alba Berlin, aktuell Zweiter mit 23 Siegen und neun Niederlagen, hat die besten Karten, um diesen Platz zu verteidigen. Doch der Konkurrent aus Bamberg (21-10) lauert gefährlich im Nacken. Die Niederlage am Freitag in München war ein herber Rückschlag, doch Pedro Calles und sein Team werden alles daran setzen, gegen Chemnitz oder Jena den notwendigen Sieg einzufahren. Bamberg selbst kann nicht mehr von Ulm (18-14) aus den Top 4 verdrängt werden. Bonn (20-12) benötigt lediglich einen Sieg gegen Trier, um den vierten Platz zu sichern – ein Duell, das vor dem Saisonfinale in Bamberg erneut Spannung verspricht.

Play-in-battle: wer sich noch quälen muss

Play-in-battle: wer sich noch quälen muss

Der Kampf um die Play-In-Spiele ist ein Nervenspiel. Ulm (18-14) und Würzburg (17-14) treffen heute Abend aufeinander – ein direkter Vergleich, der richtungsweisend sein könnte. Ein Sieg Ulms würde den Vorjahres-Vizemeister aus den Top sechs katapultieren, während die Riesen aus Ludwigsburg auf einen Patzer hoffen. Das Hinspiel in Ludwigsburg ging bereits knapp mit 84:79 an Würzburg.

Der Blick gilt auch den Teams hinter den Top 6. Vechta (16-15) und Hamburg (13-18) sind punktgleich und kämpfen um die letzten Hoffnungsschimmer. Rasta hat sogar noch die Chance, auf einen direkten Playoff-Platz vorzudringen, was die Situation noch komplizierter macht. Trier (16-15) benötigt zwei Siege gegen Oldenburg und den MBC, um seine Chance auf eine Verlängerung der Saison zu wahren, auch wenn das Auswärtsspiel in Bonn eine Mammutaufgabe darstellt.

Die Niners aus Braunschweig (14-17) klammern sich verzweifelt an den letzten Play-In-Platz, während Oldenburg (11.) und Rostock (12.) dicht hinterherhinken. Ein Sieg in Berlin am Sonntag scheint unrealistisch, aber Siege gegen Frankfurt und Braunschweig könnten den Turnaround bedeuten. Bei Rostock spricht die Statistik nicht für sie – acht der letzten zehn Spiele wurden verloren, die letzten fünf sogar in Folge.

Auch der MBC (13-18) und Hamburg (13-18) haben theoretisch noch Chancen, doch hierfür wären jeweils drei Siege nötig, was angesichts des Restprogramms höchst unwahrscheinlich erscheint.

Der tabellenkeller: ein kampf ums überleben

Der tabellenkeller: ein kampf ums überleben

Der Abstiegskampf ist dramatisch. Jena (11-20) steht mit einer besseren Bilanz als Heidelberg (8-23) und Braunschweig (8-23) auf dem rettenden Ufer, benötigt aber noch einen Sieg, um den Abstieg abzusichern. Heidelberg und Braunschweig müssen ihre letzten drei Spiele gewinnen, um überhaupt noch eine Chance zu haben. Der Sieg über Ludwigsburg am heutigen Samstag reicht dem Tabellenletzten allerdings nicht aus – Jena darf nicht in Rostock gewinnen, damit die Löwen noch vom Klassenerhalt träumen können.

Die kommenden Tage werden entscheidend sein. Die BBL präsentiert ein packendes Finale der Saison, bei dem es um alles geht. Wer am Ende die fränkische Meisterschaft krönt und wer den Gang in die 2. Basketball Bundesliga antreten muss, wird sich zeigen.