Bayern-schock: mike verlässt den rekordmeister für istanbul!
Ein Erdbeben im Münchner Basketball: Isiaha Mike, Dauerbrenner beim FC Bayern, schlägt überraschend einen Wechsel nach Istanbul an. Der Power Forward wird künftig für Bahcesehir Istanbul spielen und dort ein deutlich höheres Gehalt kassieren als in München – eine Entscheidung, die die Zukunft des FC Bayern Basketball in Frage stellt.

Neuer sportdirektor vor zitterpartie
Die Situation kommt für den neuen Sportdirektor Thorsten Leibenath (51) zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Er übernimmt am 1. Juli seine neue Aufgabe, steht aber vor einem fast unlösbaren Problem: Nur vier Spieler haben noch Verträge, die über diesen Sommer hinaus laufen. Dimitrijevic, Jovic, Harris und McCormack – eine dünne Basis für einen ambitionierten Neustart nach der desaströsen Saison.
Die vergangene Spielzeit war für den FC Bayern Basketball schlichtweg ein Fiasko. Trotz eines Rekord-Etats von 48 Millionen Euro blieb der Verein titellos. Im Pokal scheiterte man bereits im Halbfinale an Bamberg, die Meisterschaft gegen Alba Berlin wurde im alles entscheidenden fünften Final-Spiel verspielt, und in der Euroleague verpasste man erneut die Playoffs. Der erfahrene Trainer Svetislav Pešić (76) bewertete die Leistung seiner Mannschaft gnadenlos: „Mir ist es nicht gelungen, mit diesen Spielern ein Team zu bilden.“
Mike-Abgang für horrende Summe Das größte Problem nun: Der Abgang von Isiaha Mike. Laut spanischen und italienischen Medienberichten wechselt der Power Forward für zwei Jahre zu Bahcesehir Istanbul und wird dort ein Netto-Gehalt von 1,5 Millionen Euro pro Saison kassieren – mehr als Bayerns Top-Verdiener Andreas Obst (29) verdient! Da Mike noch ein Jahr Vertrag in München besitzt, sind die Türken sogar bereit, eine Ablösesumme von 500.000 Euro zu zahlen.
Bereits vor einer Woche kursierten Gerüchte über das Interesse mehrerer europäischer Klubs, darunter auch Euroleague-Topteams wie Olympiakos Piräus, Fenerbahce Istanbul, Valencia und Besiktas Istanbul. Doch Bahcesehir machte das Rennen um den Kanadier. Mike bestritt in der vergangenen Saison 81 von 82 Pflichtspielen für die Bayern. Doch mit dem BBL-Rückkehrer Johannes Thiemann (32), dem Welt- und Europameister, der ab sofort wieder in Deutschland spielt, hätte Mike in München kommende Saison starke Konkurrenz bekommen.
Lo que nadie cuenta es la moral en el equipo. La insatisfacción de algunos jugadores con su rol es evidente, y la marcha de Mike es solo la primera señal de una posible reestructuración. Leibenath steht nun vor einer Mammutaufgabe, um aus den vorhandenen Bausteinen und möglichen Neuzugängen ein konkurrenzfähiges Team zu formen. Ob er das schaffen kann, bleibt abzuwarten.
Die Verpflichtung von Thiemann mag auf dem Papier stark erscheinen, doch der Abgang von Mike und die allgemeine Unzufriedenheit im Kader werfen große Fragen auf. Der FC Bayern Basketball muss sich jetzt dringend neu erfinden, um nicht erneut in die sportliche Bedeutungslosigkeit abzugleiten. Denn die Zahlen lügen nicht: 48 Millionen Euro für eine titellose Saison – das ist eine bittere Pille für die Fans und Verantwortlichen gleichermaßen.
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