Bayern zerlegt atalanta: kompany lässt bergamo keine chance

6:1 – der FC Bayern schickt Atalanta mit einer Demütigung heim. Vincent Kompany nahm die italienische Press-Ära auseinander, seine Spieler lachten über jeden Zweikampf. Was in München Alltag ist, wirkt auf Europa wie ein Schock.

Kompany erklärt, warum atalanta chancenlos blieb

„Wir trainieren jeden Tag genau diese Intensität“, sagte der Belgier nach dem Abpfiff. Für ihn war der Abend keine Sensation, sondern logische Konsequenz. Seine Mannschaft hatte die Antwort parat, als Raffaele Palladino mit einer Viererkette ankam – eine Formation, die Bayern in der Vorbereitung schon auswendig mitgebracht hatte.

Der Kniff: Serge Gnabry ließ sich ins Mittelfeld fallen, zog Sead Kolasinac aus der Kette und öffnete damit einen Korridor, den Konrad Laimer mit Sprintgas nutzte. Plötzlich stand Rechtsaußen Kamaldeen Sulemana als improvisierter Innenverteidiger da – Atalantas Manndeckung war gekappt.

Die Statistik ist brutaler als jedes Toreschießen: 17:3 Torschüsse, 65 Prozent Ballbesitz, 31 Ballgewinne im gegnerischen Drittel. Atalanta lief, aber nie an.

Kane bleibt draußen – und das war die klügste entscheidung

Kane bleibt draußen – und das war die klügste entscheidung

Bei 5:0 war Harry Kane noch in Jogginghose. „Er war einsatzbereit, dann war er plötzlich sehr weit weg“, scherzte Kompany. Die Nachricht für Leverkusen und das Rückspiel: Der Torjäger schlummert frisch, unverdrossen und hungrig. Für Bergamo beginnt der Albtraum erst am Mittwoch in der BayArena.

Loch gibt’s keinen: Auch ohne ihren Captain trafen sechs verschiedene Torschützen. Das spricht keine Taktik, sondern Kultur. Wer bei Bayern spielt, weiß, wo das Tor steht.