Bayern vor duell gegen psg: tah verspricht kampf und leidenschaft!

München – Nach einer Woche der Enttäuschungen und elf Gegentreffern steht der FC Bayern vor einer Mammutaufgabe: Das Rückspiel gegen Paris Saint-Germain in der Champions League. Doch Verteidiger Jonathan Tah verspricht Kampfgeist und eine Reaktion, die den Fans neuen Mut machen könnte.

Fokus auf das wesentliche: spaß am spiel

Die Kritik nach den jüngsten Leistungen war harsch, die Bilder von der Defensive des FC Bayern schmerzhaft. Doch Jonathan Tah scheint unbeeindruckt. Im Gegenteil: Er betont, wie wichtig es sei, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren – die Freude am Spiel. "Es ist ein großes Spiel, es fühlt sich groß an. Ich glaube, es wird extrem viel Spaß machen, dieses Spiel zu spielen und zu genießen. Da ist mir immer das Wichtigste, nicht zu vergessen, wieso ich angefangen habe, Fußball zu spielen. Aus Spaß und Leidenschaft.", erklärt der Innenverteidiger.

Die Fans haben in den letzten Tagen ihre Meinung deutlich gemacht. Jonathan Tah wurde auf seinen Spaziergängen mit dem Hund immer wieder mit der Aufforderung "Mittwoch Vollgas geben!“ konfrontiert – ein klarer Hinweis auf die Dringlichkeit der Lage. Doch Tah nimmt den Druck an und sieht darin eine zusätzliche Motivation.

Keine radikalen änderungen: weiterhin offensiv

Keine radikalen änderungen: weiterhin offensiv

Trainer Vincent Kompany hatte bereits angedeutet, dass eine komplette Umstellung der Spielweise keine Option sei. Diese Linie wird nun auch von Jonathan Tah unterstrichen: "Unsere Spielweise hat uns da hingebracht, wo wir gerade sind. Wir wollen attraktiven Fußball spielen, wir wollen offensiven Fußball spielen." Das bedeutet auch, dass das hohe Pressing beibehalten wird, auch wenn es manchmal riskant aussieht. "Wenn wir hoch pressen, gibt es das nicht, dass sich einer rausnimmt oder zurücknimmt.", so Tah bestimmt.

Die Aufgabe ist klar: Nach der 1:5-Niederlage im Hinspiel muss der FC Bayern eine beeindruckende Wende vorlegen. Es gilt, die individuellen Fehler zu minimieren und die taktische Flexibilität zu erhöhen. Tah weiß, dass es Anpassungen in der Konterabsicherung braucht, um die gefährlichen Umschaltangriffe von PSG zu unterbinden. "Das sind Anpassungen, wie du es noch besser vorbereitest, dass du nicht so oft in diese Umschaltsituationen reinläufst.", präzisiert er.

Manuel Neuer hatte im Hinspiel einen Negativrekord aufgestellt, fünf Gegentore bei einem xG-Wert von nur 1,9. Doch genau das scheint den Bayern nun zu beflügeln. Statt sich von der Vergangenheit lähmen zu lassen, wollen sie daraus lernen und ihre Leistung verbessern. Tah ist überzeugt: "Das kannst du auch mit dem Ball machen. Es gibt da ein paar kleine Schrauben, an denen wir drehen können; wo wir dann am Ende sogar für noch mehr Gefahr sorgen können und gleichzeitig weniger in die gefährlichen Umschaltsituationen kommen.".

Das Duell gegen PSG wird zweifellos eine Zerreißprobe für den FC Bayern sein. Doch mit einer gehörigen Portion Kampfgeist, Leidenschaft und taktischer Klugheit wollen die Münchner das Ruder herumreißen und den Traum von der Champions League am Leben erhalten.