Bayern krönt sich zum 35. mal zum meister – stuttgart zeigt moral!

München atmet auf, Stuttgart kämpft bis zum Schluss: Der FC Bayern München hat am Sonntag den Deutschen Meistertitel der Saison 2025/26 bereits vorzeitig gefeiert. Ein souveränes 4:2 gegen den VfB Stuttgart besiegelte den 35. Titel in der Bundesliga-Historie – und ließ Borussia Dortmund im Parallelspiel gegen Hoffenheim die Chance zur Verfolgerarbeit zunichte werden.

Die dominanz der münchner ist unbestritten

Die Bayern, bereits mit einem komfortablen Vorsprung von 15 Punkten nach 30 Spieltagen, präsentierten sich gegen Stuttgart in ihrer gewohnt starken Verfassung. Raphael Guerreiro brachte die Hausherren in der 31. Minute in Führung, bevor Nicholas Jackson (33.) und Alphonso Davies (37.) den Vorsprung ausbauten. Allerdings ließ sich Stuttgart nicht so einfach abschütteln. Chris Führich gelang in der 21. Minute der zwischenzeitliche Ausgleich. Harry Kane sorgte dann mit seinem Tor in der 52. Minute für die endgültige Entscheidung.

Ein Achtungserfolg für den VfB: Chema konnte in der 89. Minute noch den Ehrentreffer markieren. Die Partie war ein Spiegelbild der bisherigen Saison: Bayern dominant, aber Stuttgart mit beeindruckender Moral und Kampfgeist. Es zeigt, dass der VfB auch in der kommenden Saison eine ernstzunehmende Kraft im deutschen Fußball sein wird.

Rekord in reichweite?

Rekord in reichweite?

Die Frage, ob die Bayern den Punkterekord aus der Saison 2012/13 (91 Punkte unter Jupp Heynckes) knacken können, ist nun natürlich präsent. Sollten sie alle verbleibenden Partien gewinnen, steht dem nichts mehr im Wege. Pep Guardiola hatte bereits in der Saison 2013/14 frühzeitig die Meisterschaft gefeiert – damals nach 27 Spieltagen. Die aktuelle Mannschaft scheint jedoch in der Lage, diesen historischen Wert zu übertreffen.

Die Leistung der Bayern ist ein Beweis für die Nachhaltigkeit ihrer Spielphilosophie und die Qualität des Kaders. Aber auch der VfB Stuttgart hat gezeigt, dass man mit Leidenschaft und taktischer Flexibilität in der Bundesliga mithalten kann. Der deutsche Fußball kann sich glücklich schätzen, zwei so unterschiedliche, aber ebenbürtige Teams in seinen Reihen zu haben.