Bayern demonstriert stärke in dortmund – titelkampf nimmt klare form an
Dortmund liegt am Boden
. Der FC Bayern München hat im Topspiel beim BVB mit einem 3:2-Sieg eine Machtdemonstration gezeigt und die Meisterschaft für sich fest im Blick. Die Schwarzgelben, die zur Halbzeit noch auf einen Punkt an den Rekordmeister herangekommen waren, müssen sich der Realität stellen: Die Titelrennen ist eng, aber Bayern gibt den Ton an.
Der knappe sieg täuscht über den verlauf
Joshua Kimmichs Siegtor sorgte für Jubel in den bayerischen Reihen und für tiefe Enttäuschung bei den Dortmundern. "Es liegt an uns. Das dürfen wir nicht mehr abgeben", erklärte Kimmich nach dem Schlusspfiff. Die Bayern scheinen diese Aufgabe auch selbstbewusst anzunehmen. Trainer Vincent Kompany sieht seine Mannschaft auf Kurs zu seiner zweiten Meisterschaft in Folge. "Es sind elf Punkte. Aber es geht weiter. Wir wollen mit Vollgas weitergehen", so der Belgier.
Die Dortmunder zeigten zwar Moral und kämpften bis zum Schluss, doch die individuelle Klasse der Bayern war letztendlich der entscheidende Faktor. Torhüter Gregor Kobel sprach von der "extremen Qualität vor dem Tor" der Münchner. "Wir haben es ihnen lange Zeit sehr schwer gemacht. Es ist unfassbar frustrierend und tut weh", gestand Kobel. Nico Schlotterbeck betonte, dass seine Mannschaft alles gegeben habe, doch es reichte nicht aus.
Jonathan Tah, der ebenfalls eine starke Leistung zeigte, lobte die "Mentalität und den Mannschaftsgeist" der Bayern. Die Münchner wirken fokussiert und entschlossen, den Titel zu verteidigen. Die elf Punkte Vorsprung sind ein komfortabler Polster, aber Kompany warnt vor Selbstzufriedenheit. Die Bundesliga ist noch lange nicht entschieden.
Die Bayern haben ein klares Signal gesetzt. Sie sind der Favorit im Titelrennen und scheinen bereit, alles dafür zu tun, um ihren Anspruch zu untermauern. Dortmund hingegen muss sich neu sammeln und versuchen, den Rückstand wieder aufzuholen. Aber die Tatsache, dass Bayern in dieser Verfassung spielt, macht die Aufgabe für den BVB zu einer Herkulesaufgabe. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Dortmund noch einmal in der Lage ist, eine ernsthafte Bedrohung für die Münchner zu werden. Der Abstand ist jedoch unübersehbar: elf Punkte.
