Bayern demoliert trier – schock-verletzung überschattet den sieg!
Die Easycredit Basketball Bundesliga erlebte am Sonntag einen Abend der Extreme: Während die Bayern München ihre beeindruckende Dominanz in den Playoffs unter Beweis stellten und sich mit einem deutlichen 99:62-Sieg gegen die VET-CONCEPT Gladiators Trier ins Halbfinale katapultierten, überschattete eine schwere Verletzung von Trier-Star Steven Ashworth das Spielgeschehen.
Ein machtdemonstrator aus münchen
Die Bayern, als amtierender Deutscher Meister, zeigten von Beginn an, wer in dieser Best-of-Five-Serie das Sagen hat. Die Gladiators Trier, als Aufsteiger, konnten dem druckvollen Spiel der Münchner kaum etwas entgegensetzen. Die Führung der Bayern wuchs im Laufe des Spiels kontinuierlich an, sodass die Partie bereits zur Halbzeitpause (33:57) entschieden schien. Kommentator Stefan Koch fasste das Bild treffend zusammen: „Wie gegen eine Schülermannschaft! Das hat Trainingsspiel-Charakter.“
Oscar da Silva war mit 18 Punkten der erfolgreichste Werfer der Bayern, während Andreas Obst mit 16 Zählern ebenfalls einen wichtigen Beitrag zum Sieg leistete. Die Defense der Münchner war schlichtweg unüberwindbar, und die Trierer Offensive fand kaum Anschluss.

Schock-moment: ashworths verletzung
Doch der klare Sieg der Bayern stand lange Zeit im Schatten einer dramatischen Szene in der Anfangsphase. Steven Ashworth, einer der Schlüsselspieler der Trierer, verletzte sich bei einer Defensivaktion unglücklich am Knöchel. Die Bilder, in Zeitlupe gezeigt, waren schmerzhaft: Ashworth verdrehte sich das Bein, hielt sich schmerzerfüllt das Gesicht und musste anschließend vom Feld getragen werden. „Das sieht nicht gut aus. Hoffen wir mal das Beste für Steven Ashworth. Er hat mächtig Schmerzen. Eieiei, ist das bitter. Es macht den Eindruck, dass wir ihn hier heute nicht mehr sehen“, kommentierte Koch die Situation.
Die Verletzung von Ashworth schien die Moral der Trierer zusätzlich zu brechen. Nach dem Schockmoment klappte kaum noch etwas im ersten Playoff-Heimspiel der Gladiators seit über 22 Jahren. Der Ex-Coach der Trierer betonte: „Auch wenn du heute damit gerechnet hast, auszuscheiden – so willst du dich nicht verabschieden! Die Trierer Verteidigung wirkt löchrig wie ein Schweizer Käse.“
Im Halbfinale treffen die Bayern nun auf den Sieger der Serie zwischen Würzburg und Bonn (1:1). Angesichts der heutigen Vorstellung und der Konstanz der Bayern wird es für den Gegner eine Herkulesaufgabe, den amtierenden Meister zu entthronen. Die Bayern haben gezeigt, dass sie bereit sind, ihre Titelverteidigung mit Nachdruck anzugehen – vorausgesetzt, die Verletzung von Ashworth wird nicht zu einer langfristigen Belastung für die Liga.
