Bayern bangt: kimmich schützt taktik – trotz abwehr-alarm!
München bebt! Der FC Bayern München, einst unbesiegbar, präsentiert sich in den letzten Spielen zunehmend verwundbar. Das 3:3 gegen Heidenheim verdeutlichte einmal mehr die Probleme in der Defensive, während Kapitän Joshua Kimmich versicherte, an der bewährten Spielweise festzuhalten. Ob diese Strategie im Champions-League-Duell gegen Paris aufgeht, bleibt abzuwarten.
Die abwehrkette im freien fall?
Die Bilanz der letzten Wochen liest sich wie ein Albtraum für die Bayern-Fans: 4:2 gegen Stuttgart, 4:3 gegen Mainz, 5:4 gegen Paris und nun das Unentschieden gegen Heidenheim. 13 Gegentreffer in vier Spielen – das ist nicht Bayern-Niveau. Die Frage, was schiefläuft, beschäftigt nicht nur die Fans, sondern auch Experten im In- und Ausland.
Kimmich räumte ein, dass das Thema schon länger auf der Agenda stehe: „Wir hatten das Thema vor ein paar Wochen schon: Als wir gesagt haben, dass wir zu viele Tore bekommen, zu selten zu Null spielen.“ Doch kurz vor dem entscheidenden Duell gegen Paris will der Mittelfeldspieler keine Panik verbreiten. „Wir werden nicht unseren Spielstil in drei Tagen ändern und uns irgendwie hinten einigeln. Wir sind eine Mannschaft, die auf jeden Fall ein Tor braucht.“

Offensiv-versprechen und sommer-analyse
Trotz der defensiven Schwächen kündigte Kimmich ein Offensiv-Versprechen für das Spiel gegen Paris an. „Wir müssen mit einem Tor gewinnen. Egal, ob es wieder ein 5:4 ist, ein 3:2 oder ein 1:0.“ Der Fokus liege darauf, die eigenen Stärken auszuspielen und den Gegner zu überrollen.
Allerdings deutete Kimmich an, dass nach der Saison eine umfassende Analyse der Defensivprobleme stattfinden wird. „Auf Sicht, wenn wir dann wieder in die neue Saison starten oder auch in den nächsten Wochen, wird man natürlich ein paar Dinge anpassen und in die Analyse gehen. Aber es wird jetzt nicht passieren, dass wir unseren Spielstil, unsere DNA komplett verändern.“

Personelle veränderung am pariser himmel
Ein Lichtblick für die Bayern: Bei Paris Saint-Germain fehlt mit Achraf Hakimi eine wichtige Stütze in der Rechtsverteidigung aufgrund einer Oberschenkelverletzung. „Generell ist bei denen schon allgemein sehr viel Tempo unterwegs, gerade, wenn man die vorderen Drei anguckt, dann die beiden Außenverteidiger, die sind schon rasant unterwegs. Natürlich wird es dann vielleicht ein bisschen anderes Außenverteidiger-Profil, was ein bisschen das Spiel ändert“, so Kimmich.
Die kommenden Tage werden entscheidend sein. Kann Bayern seine Defensive stabilisieren und seine Offensivstärke nutzen, um den Einzug ins Champions-League-Finale zu sichern? Die Antwort gibt das Spielfeld.
