Bayern bangt! heidenheim gleicht aus – olise rettet den meister!

München – Dramatische Szenen an der Säbener Straße! Der FC Bayern München kam am Samstag gegen den 1. FC Heidenheim nicht mit sich selbst ins reine und musste sich mit einem 3:3 begnügen. Ein spät erzielter Treffer von Michael Olise sicherte den Gästen einen Punkt, nachdem die Bayern bereits einen Zwei-Tore-Vorsprung verspielt hatten.

Goretzka glänzt, heidenheim überrascht

Goretzka glänzt, heidenheim überrascht

Die Bayern, mit sieben frischen Kräften in der Startelf, begannen zwar dominant, doch der Druck fehlte. Heidenheim, das mit dem Ziel des Schadensbegrenzung ins Spiel ging, schlug überraschend zu. Zivzivadze (22.) und Dinkci (31.) sorgten für eine schmeichelhafte 2:0-Führung der Gäste. Ein herrlicher Freistoß von Goretzka (44.) und ein Abstauber nach einer Ecke (57.) brachten die Bayern zwar zurück ins Spiel, doch die Freude währte nur kurz.

Zivzivadze schlägt erneut zu

Der georgische Stürmer bewies einmal mehr seine Torjägerqualitäten und markierte mit seinem zweiten Treffer des Spiels (76.) erneut die Führung für Heidenheim. Vincent Kompany reagierte mit einer Dreifachwechsel, brachte frische Kräfte und versuchte, das Spiel zu drehen. Doch es schien, als ob die letzten Kräfte verließen die Bayern.

Die Spannung stieg ungemein, als in der zehnten Minute der Nachspielzeit Olise mit einem fulminanten Schuss den Ausgleichstreffer erzielte. Ein Jubelsturm brach aus, aber die Erkenntnis blieb: Auch der FC Bayern muss sich gegen Abstiegskandidaten wie Heidenheim anstrengen.

Die Bayern-Fans können vorerst durchatmen, doch die Leistung war alles andere als überzeugend. Heidenheim hingegen kann stolz auf eine starke Leistung sein und nimmt einen Punkt gegen den Rekordmeister mit nach Hause. Die kommenden Aufgaben gegen PSG und Wolfsburg werden zeigen, ob die Bayern ihre Nerven im Champions-League-Viertelfinale und der Bundesliga zusammenhalten können.

Die Bilanz ist eindeutig: Die Bayern haben zwar einen Punkt gerettet, doch die Leistungssteigerung muss her. Die Reise nach Wolfsburg am nächsten Samstag wird eine Standortbestimmung.