Basler schockt: kimmich wird zur schwachstelle!
Die Fußballwelt staunt: Mario Basler, ehemaliger Nationalspieler und stets unerschrockener Kommentator, hat überraschende Zweifel an Joshua Kimmich geäußert. Während die deutsche Nationalmannschaft einen beeindruckenden 7:1-Erfolg gegen Curacao feierte, sieht Basler im Kapitän eine potenzielle Schwachstelle – und das könnte fatale Folgen für den WM-Kampf haben.
Kimmichs positionsspiel: ein taktisches desaster?
Basler ließ wenig Zweifel daran, dass Kimmichs Verhalten auf dem Platz ihm Sorgen bereitet. „Was viele nicht sehen, ist, dass Kimmich eigentlich rechter Verteidiger ist. Aber gegen Curacao war er fast nur im Mittelfeld aufzufinden“, kritisierte der Experte im Sport1-Programm WM Aktuell. Er warf Kimmich vor, seine eigentliche Position zu vernachlässigen und stattdessen über das gesamte Feld zu rennen. Ein Verhalten, das laut Basler gegen stärkere Gegner, wie Frankreich mit Mbappé oder die Elfenbeinküste, verheerende Auswirkungen haben könnte. „Das soll er mal machen, wenn Mbappé da steht!“, warnte Basler eindrücklich.
Auch beim FC Bayern soll Kimmich seiner Meinung nach mehr Disziplin zeigen. „Du musst deine Position halten. Das hat er in den letzten Wochen auch beim FC Bayern nicht getan: überall rumgerannt, sich hinter der Abwehr teils die Bälle geholt.“ Diese fehlende Konzentration auf die eigene Aufgabe könnte laut Basler zu erheblichen Problemen in der Defensive führen.

Sané im fokus – und baslers überraschende verteidigung
Im krassen Gegensatz zur Kimmich-Kritik stand Baslers Einschätzung zu Leroy Sané. Der 57-Jährige, der in der Vergangenheit immer wieder seine Kritik am Linksaußen geäußert hatte, zeigte sich nun überraschend wohlwollend. Nach einer schwachen Leistung Sanés, inklusive eines verpatzten Hackenpasses, hätte man eigentlich eine neue Welle der Kritik erwartet. Doch Basler nahm den DFB-Star in Schutz. „In diesem Fall muss ich ihn ein wenig in Schutz nehmen. Ganz so schlecht habe ich ihn nicht gesehen.“
Er führte an, dass Sanés Saison beim Galatasaray katastrophal verlaufen sei und er dort häufig auf der Bank gesessen habe, insbesondere in wichtigen Champions-League-Spielen. „Man darf nicht vergessen, dass er eine Katastrophen-Saison bei Gala hatte und teilweise nur auf der Bank gesessen hat – vor allem in den großen Spielen in der Champions League hat er nie gespielt“, erklärte Basler. Er räumte zwar ein, dass mehr von Sané erwartet werde, betonte aber, dass man seine aktuelle Form nicht überbewerten dürfe. „Er muss auch erst wieder das einfache Spiel machen, um in Form zu kommen. Aber wenn er überheblich spielt – und so wirkt er eben manchmal – wird es schwer.“
Die kommenden Spiele werden zeigen, ob Baslers Einschätzungen sich bewahrheiten. Eines ist jedoch klar: Die Diskussion um Kimmich und Sané wird die deutsche Nationalmannschaft auch weiterhin begleiten.
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