Baskonia triumphiert erneut: maccabi am rande des play-in-verlusts!
Vitoria-Gasteiz bebte, als das Kosner Baskonia zum zweiten Mal in Folge einen wichtigen Sieg gegen das Maccabi Tel-Aviv feierte – diesmal mit 101:98. Nach dem Erfolg gegen Hapoel Jerusalem scheint der Aufwärtstrend der Basken unaufhaltsam, während die Aussichten für Maccabi auf ein Play-in-Turnier dramatisch schrumpfen.
Ein dramatischer sieg in der schlussphase
Das Spiel war von Anfang an ein Offensivspektakel, wie es von zwei der punkteträchtigsten Teams der Euroliga zu erwarten war. Doch es war ein fulminantes drittes Viertel, in dem Baskonia mit 40:19 die Weichen stellte, das letztendlich den Unterschied machte. Tim Luwawu-Cabarrot glänzte mit einem Wert von 26, aber der entscheidende Wendepunkt kam mit der Rückkehr von Markus Howard und der daraus resultierenden Stärkung des Spiels um Markquis Nowell.
Die Israelis konnten zunächst mithalten, angetrieben von Looney Walker, Jimmy Clark und Roman Sorkin, doch in der Schlussphase fehlte die nötige Konstanz. Das Hin- und Her im Verlauf des Spiels, geprägt von schnellen Führungswechseln und zahlreichen Ballverlusten, hielt die Zuschauer bis zur letzten Sekunde in Atem. Ein Dreier von Nowell in den letzten Augenblicken besiegelte das Schicksal der Gäste.

Das schlüsselviertel: baskonias dominante performance
Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel, in dem Maccabi durch Treffer von Trent Forrest und Looney Walker in Führung ging, präsentierte sich Baskonia im zweiten Viertel zunächst verunsichert. Die Israelis bauten ihre Führung dank Roman Sorkin in der Zone aus, obwohl Markus Howard mit einem wichtigen Dreier die Hoffnung am Leben erhielt (44:53 zur Halbzeit).
Doch dann folgte die Wende: Baskonia legte im dritten Viertel einen unglaublichen 8:0-Lauf hin, der das Momentum komplett auf die Seite der Basken verlagerte. Nowell zeigte nicht nur im Angriff, sondern auch in der Verteidigung eine herausragende Leistung, während Sorkin weiterhin für Maccabi gefährlich blieb. Der dominante 40:19-Erfolg im dritten Viertel katapultierte Baskonia in Führung (84:72).

Ein spannender schlussabschnitt und nowells entscheidender dreier
Maccabi kämpfte im letzten Viertel zurück und verkürzte den Rückstand, aber Baskonia hielt stand. Ein weiterer Dreier von Nowell, als die Spannung ihren Höhepunkt erreichte, war der entscheidende Moment, der Maccabi den letzten Funken Hoffnung raubte. Clark sorgte zwar noch einmal für Gefahr, aber zwei Freiwürfe von Luwawu-Cabarrot stellten den Sieg für Baskonia sicher.
Die Statistik am Ende: Luwawu-Cabarrot (21 Punkte) und Nowell (12 Punkte) waren die besten Scorer der Basken, während Clark (26 Punkte) und Walker (23 Punkte) Maccabi am Leben hielten. Die Leistung von Howard, der trotz seiner defensiven Schwächen mit klugen Entscheidungen punktete, darf ebenfalls nicht vergessen werden.
Dieser Sieg festigt Baskonias Position in der obersten Tabellenregion und sendet Maccabi eine deutliche Warnung: Der Kampf um die Play-in-Plätze wird eng.
