Basketball-wm 2031: frankreich feiert heimspiel!
Die Basketball-Welt steht vor einem wichtigen Termin: Frankreich wird 2031 Gastgeber der Basketball-Weltmeisterschaft. Der Weltverband FIBA bestätigte die Entscheidung, die für den französischen Basketball eine historische Bedeutung hat. Für Victor Wembanyama, das neue Ausnahmetalent, wird es ein ganz besonderes Ereignis.

Ein fest für frankreich und die neue generation
Das Turnier findet zwischen dem 29. August und dem 14. September 2031 in drei verschiedenen Städten statt: Lille, Lyon und Paris. Die K.o.-Phase wird ausschließlich in der französischen Hauptstadt ausgetragen. Es ist die lang erwartete Rückkehr des World Cup nach Europa – nach Jahren, in denen Asien die Ehre hatte, das Turnier auszurichten. China war 2019 Gastgeber, gefolgt von den Philippinen, Indonesien und Japan im Jahr 2023. Katar wird 2027 die Welt herausfordern.
Die Bewerbung Frankreichs dürfte maßgeblich durch den Aufstieg von Victor Wembanyama und der aktuellen Generation talentierter Spieler beeinflusst worden sein. Mit 27 Jahren wird der Center dann in der Blüte seiner Karriere stehen und die heimische Basketball-Szene zusätzlich begeistern. Darüber hinaus profitiert Frankreich von einer bereits erfolgreichen Geschichte als Gastgeber von EuroBasket-Turnieren – 1951, 1983, 1999 und 2015, als man bereits Teile des Turniers in Lille ausrichtete.
Ein interessanter Nebenaspekt: Auch die Weltmeisterschaft der Damen im Basketball hat eine Heimat gefunden. Japans Hauptstadt Tokio wird 2030 die Nachfolge von Berlin antreten und damit die Tradition erfolgreicher Austragungsorte fortsetzen. Die Entscheidung für Frankreich unterstreicht die wachsende Bedeutung des Basketballs in Europa und die Ambitionen des Landes, zu den führenden Basketballnationen der Welt zu gehören. Es ist eine Chance, das Land im besten Licht zu präsentieren und die Begeisterung für den Sport weiter zu entfachen.
Der DBB-Präsident Ingo Weiss hatte zwar erwogen, eine gemeinsame Bewerbung mit Spanien anzustoßen, doch letztendlich scheiterte dieses Vorhaben. Australien und Italien hatten ebenfalls Interesse bekundet. Die Entscheidung für Frankreich ist klar: ein Land mit einer starken Basketball-Tradition und einer aufregenden Zukunft.
