Basketball-nationalmannschaft: testspiel gegen ungarn vor wm-start!
Göttingen fiebert vor, denn am 23. August empfangen die deutschen Basketballerinnen Ungarn zum letzten Test vor der Heim-Weltmeisterschaft. Olaf Lange, der Bundestrainer, sieht im Duell eine wichtige Standortbestimmung gegen einen direkten WM-Konkurrenten – auch wenn einige Stammkräfte noch fehlen.

Ein blick auf die vorbereitung
Die deutsche Auswahl befindet sich mitten in der finalen Vorbereitungsphase auf die WM, die vom 4. bis 13. Juni in Berlin stattfindet. Zwei Testspiele stehen noch an: Am 15. August geht es gegen Spanien, den viermaligen Europameister, bevor Ungarn in Göttingen zu Gast ist. Lange betonte, dass Ungarn keine zufällige Wahl sei, „sondern eine Mannschaft, die bei der Weltmeisterschaft dabei sein wird und die wir dort möglicherweise wieder treffen.“
Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Qualität der Gegner. „Solche Testspiele sind Gold wert: Wir bekommen hochklassige Qualität gegen einen echten WM-Konkurrenten, in einem Moment, in dem unsere WNBA-Spielerinnen noch nicht bei uns sind“, erklärte Lange. Dies bietet der verbleibenden Mannschaft eine seltene Gelegenheit, sich zu beweisen und ihre Position im Kader zu festigen.
Drei Spielerinnen fehlen weiterhin: Nyara Sabally (Toronto Tempo), Satou Sabally, Leonie Fiebich (beide New York Liberty), Luisa Geiselsöder und Frieda Bühner (beide Portland Fire) sind aufgrund ihrer Verpflichtungen in der WNBA noch nicht dabei. Doch Lange sieht darin eine Chance: „Es ist eine Chance für unseren Kader, sich zu beweisen und zu zeigen, was in ihnen steckt.“
Neben Spanien, Ungarn und Mali, so die Auslosung, werden die deutschen Basketballerinnen in der Vorrunde auf Japan treffen. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, und die Fans dürfen gespannt sein, wie sich das Team präsentiert. Die Erwartungen sind hoch, und die Spielerinnen sind entschlossen, bei der Heim-WM alles zu geben. Die Stimmung im Team ist gut, die Motivation ist da und die Bereitschaft, hart zu arbeiten, ist unumstritten. Und obwohl die WNBA-Stars noch fehlen, wird das Team gegen Ungarn zeigen, was es drauf hat.
