Basketball löwen braunschweig versinken im abgrund: nächte niederlage gegen die towers hamburg
- Die serie geht weiter: braunschweig kassiert die siebte bbl-pleite in folge
- Nach papazoglou's entlassung: liviu calin als interimstrainer
- Shittu glänzt, kann aber die niederlage nicht verhindern
- Verletzung von perrin erschüttert die hamburger
- Foulprobleme und schiedsrichter-entscheidungen sorgen für frustration
- Spannung und frust im zweiten durchgang
- Shittu's frustfoul und die entscheidung
Die serie geht weiter: braunschweig kassiert die siebte bbl-pleite in folge
Die Basketball Löwen Braunschweig stürzen immer tiefer in die Krise. Im Abstiegsduell gegen die Veolia Towers Hamburg mussten sie die siebte Niederlage in Serie hinnehmen. Das Ergebnis von 95:85 (52:51) ist ein weiterer Rückschlag für den Verein von NBA-Star Dennis Schröder. Ein kleiner Trost: Braunschweig gewann zumindest den direkten Vergleich gegen Hamburg, nachdem das Hinspiel mit 85:73 gewonnen wurde.

Nach papazoglou's entlassung: liviu calin als interimstrainer
Nach der Trennung
von Trainer Kostas Papazoglou Anfang der Woche, hatte Dennis Schröder seinen ehemaligen Mentor Liviu Calin überzeugt, interimistisch das Ruder zu übernehmen. Calin hatte nur fünf Trainingseinheiten, um das verunsicherte Team wieder auf Kurs zu bringen. Trotz anfänglicher Fokussierung und Energie reichte es letztendlich nicht zum Sieg.
Shittu glänzt, kann aber die niederlage nicht verhindern
Ein Lichtblick im Braunschweiger Team war Simi Shittu. Der Neuzugang zeigte eine starke Leistung und erreichte zur Halbzeit bereits ein Double-Double mit 16 Punkten und 10 Rebounds. Am Ende stand er bei beeindruckenden 26 Punkten und 14 Rebounds. Trotz seiner individuellen Leistung konnte er die Niederlage jedoch nicht abwenden.
Verletzung von perrin erschüttert die hamburger
Für die Veolia Towers Hamburg gab es einen bitteren Rückschlag. Zacharie Perrin, ein Schlüsselspieler im Aufschwung der letzten Wochen, verletzte sich im ersten Viertel und musste mit Verdacht auf einen Mittelhandbruch ins Krankenhaus gebracht werden. Dieser Ausfall schwächte das Hamburger Team erheblich.
Foulprobleme und schiedsrichter-entscheidungen sorgen für frustration
Die Hamburger Center Benedikt Turudic und Martin Breunig sammelten früh im zweiten Viertel jeweils vier Fouls, was zu einer Umstellung in der Taktik führte. Die Fans im ausverkauften Inselparken kritisierten die Schiedsrichter-Entscheidungen, insbesondere Martin Matip. Breunig beklagte sich darüber, dass dem Team die Chance genommen werde, zu spielen.
Spannung und frust im zweiten durchgang
Die zweite Hälfte war geprägt von wilden Wechseln und Frustration. Braunschweig startete besser, konnte sich aber keinen entscheidenden Vorsprung erarbeiten. Die Towers konterten und gingen schließlich in Führung. Der ehemalige Trainer Koch zeigte sich im Kommentar enttäuscht über die mangelnde Defensive beider Teams. Devon Daniels zeigte eine starke Leistung für die Hamburger und war mit 29 Punkten, 9 Rebounds, 3 Assists und 3 Steals der beste Spieler des Spiels.
Shittu's frustfoul und die entscheidung
In den letzten Minuten des Spiels vergab Shittu zwei wichtige Freiwürfe und leistete sich kurz vor Schluss ein unnötiges Frustfoul an Breunig. Die Entscheidung fiel, als die Towers auf 85:77 davonzogen. Der vierte Sieg in Folge für Hamburg besiegelt den Abwärtstrend der Löwen Braunschweig.
