Barthold kehrt nach dänemark zurück: wechsel von magdeburg perfekt!
Ein überraschendes Kapitel geht
zu Ende: Sebastian Barthold verlässt den SC Magdeburg zum Saisonende und schließt sich dem dänischen Erstligisten Mors-Thy Handbold an. Der Linksaußen, der im Sommer 2023 als kurzfristiger Ersatz für den verletzten Matthias Musche kam, spielt ab sofort wieder Handball in der Liga, in der er bereits von 2017 bis 2025 erfolgreich war.Ein abschied mit lob und dankbarkeit
Obwohl Barthold in Magdeburg nur eine untergeordnete Rolle spielte – er bestritt lediglich zehn Ligaspiele mit sechs Toren – zeigt sich Trainer Bennet Wiegert ausgesprochen angetan von seinem Mitspieler. „Er hat mich am Montag angerufen und mich über seinen Wechsel informiert, was schon viel über unsere Beziehung aussagt“, so Wiegert. Die Professionalität und Einstellung des Norwegers, der 104 Länderspiele für sein Heimatland absolvierte, sind beeindruckend: Barthold kam stets mit einer positiven Einstellung ins Training, obwohl er wusste, dass seine Einsatzzeit begrenzt sein würde. Ein Verhalten, das Wiegert besonders hervorhebt und das er von mehreren Spielern in seinem Team fordert, die dem Teamerfolg Vorrang vor persönlichen Zielen einräumen.

Die entscheidung für mors-thy: ein neustart in dänemark
Die Entscheidung für Mors-Thy Handbold fiel nicht schwer, wie Barthold selbst erklärt: „Der Geschäftsführer hat mich auf positive Weise vom Verein überzeugt. Er hat sehr gut über den Klub gesprochen. Da ich meine Zeit in Dänemark sehr genossen habe, dachte ich mir: Warum nicht zurückkehren und etwas Neues ausprobieren?“ Nach seiner Zeit in Aalborg, wo er zu den Leistungsträgern gehörte, erhofft sich der Routinier nun in Mors-Thy Handbold mehr Spielzeit und die Möglichkeit, das Team bei der weiteren Entwicklung zu unterstützen. Mors-Thy belegte in der vergangenen Saison den fünften Platz in der dänischen Liga, was Barthold als Zeichen für einen gut geführten Verein und eine starke Mannschaft wertet.

Magdeburg vor schwieriger aufgabe – blick nach vorne
Für den SC Magdeburg bedeutet Bartholds Abgang eine weitere Veränderung im Kader. Am Sonntag steht das Duell gegen Erlangen an, welches bereits in der Hinrunde unentschieden endete. Wiegert hingegen sieht den Wechsel positiv: „Ich habe mich so für ihn gefreut, als er mir das am Telefon gesagt hat. Er war so euphorisch, dass ich aufgelegt und zu meiner Frau gesagt habe: ‚Wow, ich freue mich. Er hat noch mal einen guten Vertrag unterschrieben und es geht weiter.‘ Die Zeit in Magdeburg war also nicht nachteilig für seine Zukunft.“ Barthold unterschreibt einen Zwei-Jahres-Vertrag bei Mors-Thy Handbold und blickt voller Zuversicht auf die neue Herausforderung.
